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Schon Christ.
Neue Heimat.

Sie sind evangelisch und fühlen sich zur katholischen Kirche hingezogen? Hier lesen Sie, was uns verbindet und was die katholische Kirche darüber hinaus lehrt.

01

Was uns verbindet und wo der Weg weitergeht

Katholiken und evangelische Christen haben vieles gemeinsam: die Taufe, das Bekenntnis zu Jesus Christus, die Heilige Schrift. Wer an Christus glaubt und gültig getauft ist, steht in einer, wenn auch nicht vollkommenen, Gemeinschaft mit der katholischen Kirche (vgl. Unitatis Redintegratio 3; KKK 1271). Die katholische Kirche versteht sich in apostolischer Nachfolge: Ihre Bischöfe stehen in der Nachfolge der Apostel (vgl. Lumen Gentium 20).

02

Sola Scriptura: Wer hat den Kanon bestimmt?

Welche Schriften zur Bibel gehören, hat die Kirche im Licht der apostolischen Überlieferung unterschieden (vgl. KKK 120). Regionalsynoden wie Hippo (393) und Karthago (397) stellten Kanonlisten auf, das Konzil von Trient bestätigte den Kanon 1546 verbindlich. Nach katholischer Lehre gehören Schrift und Überlieferung zusammen (vgl. Dei Verbum 9–10). Paulus schreibt: „Haltet an den Überlieferungen fest, in denen wir euch unterwiesen haben, sei es mündlich, sei es durch einen Brief!“ (2 Thess 2,15).

03

Die Eucharistie: „Das ist mein Leib“

Beim Letzten Abendmahl sagt Jesus: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird“ (Lk 22,19). Die Kirche versteht dieses Wort seit ihren Anfängen als Zusage der wirklichen Gegenwart Christi. Schon Kirchenväter wie Ignatius von Antiochien und Justin der Märtyrer bezeugen diesen Glauben. Die Kirche lehrt, dass Christus in der Eucharistie wahrhaft, wirklich und substanzhaft gegenwärtig ist (vgl. KKK 1374–1376).

04

Maria und die Heiligen: Fürbitte, nicht Anbetung

Die Kirche unterscheidet klar zwischen der Anbetung, die allein Gott gebührt, und der Verehrung der Heiligen. Maria hat in der Heilsgeschichte eine einzigartige Stellung als Mutter des Herrn (vgl. Lk 1,42–43; Lumen Gentium 53).

05

Die Beichte: Zuspruch der Vergebung

Der Auferstandene sagt zu den Aposteln: „Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen“ (Joh 20,23). In der Beichte wird dem Einzelnen die Vergebung Gottes zugesprochen (vgl. KKK 1441–1449). Viele Konvertiten berichten, dass ihnen dieses Sakrament besonders wichtig geworden ist.

Häufige Fragen

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