Die Psalmen 58
1Zum Ende, vertilge nicht! von David; eine Aufschrift, als Saul hinsandte und sein Haus bewachen ließ, um ihn zu töten. 2Errette mich vor meinen Feinden, o mein Gott! und von meinen Widersachern befreie mich. 3Errette mich vor den Übeltätern und gegen die Blutgierigen sei meine Hilfe. 4Denn siehe, sie lauern meinem Leben auf, die Starken überfallen mich. 5Und doch habe ich mich nicht vergangen noch versündigt, o Herr! ohne Verschuldung und gerade war mein Wandel. 6Auf, komme mir entgegen und siehe darauf, und du Herr, Gott der Heerscharen, Gott Israels! Suche alle Völker heim, habe kein Erbarmen mit allen, die Böses tun. 7Am Abende kehren sie zurück und leiden Hunger wie Hunde und umkreisen die Stadt. 8Siehe, sie geifern mit ihrem Munde und ein Schwert ist auf ihren Lippen, denn wer hört es? 9Aber du, Herr! lachst ihrer, du machst alle Völker zuschanden. 10Meine Stärke will ich bei dir bewahren denn du, o Gott! bist mein Schirm. 11Meines Gottes Barmherzigkeit wird mir zuvorkommen, 12Gott wird mich mein Auge weiden lassen an meinen Feinden. Töte sie nicht, dass meine Volksgenossen es nicht vergessen! Zerstreue sie durch deine Macht und bringe sie zu Falle, Herr! mein Beschützer, 13ob der Sünde ihres Mundes und der Rede ihrer Lippen. Mögen sie gefangen werden in ihrem Hochmut. Um der Verfluchungen und der Lüge willen werden sie der Vernichtung geweiht werden, 14der Vernichtung im Zorne, dass sie nicht mehr seien. Sie sollen wissen, dass Gott über Jakob herrscht und bis an die Enden der Erde! 15Am Abende kehren sie zurück und leiden Hunger wie Hunde und umkreisen die Stadt. 16Sie zerstreuen sich, um Nahrung zu suchen, und murren, wenn sie nicht satt werden. 17Ich aber will deine Stärke besingen und am frühen Morgen ob deines Erbarmens frohlocken, denn du bist mein Schirm und meine Zuflucht geworden am Tage meiner Not. 18O mein Helfer! Dir will ich lobsingen, denn du, Gott, bist mein Beschützer, mein Gott, mein Erbarmen!