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Die Bibel in einem Jahr · Tag 364 von 365

Offenbarung 12–17

Aus der Allioli-Arndt-Bibel (Vulgata-Übersetzung, 1914).

Das Video zu diesem Tag erscheint in der Playlist auf YouTube, sobald es fertig ist.

Offenbarung 12

1Und es erschien ein großes Zeichen im Himmel: Ein Weib mit der Sonne bekleidet, den Mond unter ihren Füßen, und auf ihrem Haupte eine Krone von zwölf Sternen. 2Und sie war gesegneten Leibes, und rief in Geburtswehen, und hatte große Pein, um zu gebären. 3Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel; siehe, ein großer, feuerroter Drache mit sieben Köpfen und zehn Hörnern, und auf seinen Köpfen sieben Diademe; 4und sein Schweif riss den dritten Teil der Sterne des Himmels herab und warf sie zur Erde. Und der Drache trat vor das Weib, das im Begriffe war zu gebären, um, wenn sie geboren hätte, ihr Kind zu verschlingen. 5Und sie gebar einen Sohn, einen mannhaften, der alle Völker mit eisernem Stabe beherrschen soll. Und ihr Sohn ward entrückt zu Gott und zu seinem Throne. 6das Weib aber floh in die Wüste, wo sie eine von Gott bereitete Stätte hatte, dass sie daselbst tausendzweihunderundsechzig Tage ernährt würde. 7Und es erhob sich ein großer Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und der Drache und seine Engel stritten, 8aber sie obsiegten nicht, und keine Stätte ward mehr für sie gefunden im Himmel. 9Und jener große Drache ward hinabgeworfen, die alte Schlange, welcher Teufel genannt wird und Satan, welcher die ganze Welt verführt; er ward hinabgeworfen auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen. 10Da hörte ich eine starke Stimme im Himmel rufen: Jetzt ist das Heil und die Kraft, und das Reich unserem Gotte geworden, und die Macht seinem Gesalbten; denn hinabgeworfen ist der Ankläger unserer Brüder, der sie vor unserm Gott verklagte Tag und Nacht. 11Und sie haben ihn besiegt um des Blutes des Lammes willen, und um des Wortes ihres Zeugnisses willen, und haben ihre Seelen nicht geliebt bis zum Tode. 12Darum freuet euch, ihr Himmel, und die ihr darin wohnet! Wehe der Erde und dem Meere; denn der Teufel ist zu euch hinabgestiegen mit großem Grimme, da er weiß, dass er eine kurze Frist hat! 13Und als der Drache sah, dass er auf die Erde herabgeworfen war, verfolgte er das Weib, welches den Knaben geboren hatte. 14Da wurden dem Weibe die zwei Flügel des großen Adlers gegeben, dass sie in die Wüste fliege an ihren Ort, wo sie genährt wird durch eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit, geborgen vor der Schlange. 15Die Schlange aber schoss aus ihrem Rachen hinter dem Weibe her Wasser wie einen Strom, dass sie von dem Strome fortgerissen würde. 16Doch die Erde half dem Weibe, denn sie tat ihren Mund auf und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Rachen geschossen hatte. 17Da ward der Drache zornig über das Weib, und ging hin Krieg zu führen mit den übrigen ihres Samens, welche die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu Christi haben. 18Und er stellte sich auf den Sand des Meeres.

Offenbarung 13

1Und ich sah aus dem Meere ein Tier aufsteigen, das hatte sieben Häupter und zehn Hörner, und auf seinen Hörnern zehn Diademe, und auf seinen Häuptern Namen der Lästerung. 2Und das Tier, das ich sah, war einem Panther ähnlich und seine Füße wie Füße eines Bären, sein Rachen wie der Rachen eines Löwen. Und der Drache gab ihm seine Macht und große Gewalt. 3Und ich sah eines von seinen Häuptern wie zum Tode verwundet, aber seine Todeswunde ward geheilt. Und bewundernd folgte die ganze Erde dem Tiere nach. 4Und sie beteten den Drachen an, der die Gewalt dem Tiere gegeben, und sie beteten das Tier an, indem sie sprachen: Wer ist dem Tiere ähnlich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen? 5Und es ward ihm ein Maul gegeben, groß zu sprechen und Lästerungen auszustoßen; auch ward ihm Gewalt gegeben, so zu tun zweiundvierzig Monate lang. 6Und es tat sein Maul auf zu Lästerungen gegen Gott, seinen Namen zu lästern, und sein Gezelt, und die Bewohner des Himmels. 7Auch ward es ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden. Und es ward ihm Gewalt gegeben über alle Stämme und Völker, und Zungen und Nationen. 8Und alle Bewohner der Erde beteten es an, deren Namen nicht geschrieben stehen im Lebensbuche des Lammes, welches geschlachtet ist von Anbeginn der Welt an. 9Wer Ohren hat, der höre! 10Wer in Gefangenschaft führt, soll in Gefangenschaft wandern; wer mit dem Schwerte tötet, soll durch das Schwert getötet werden. Hier ist die Geduld und der Glaube der Heiligen. 11Und ich sah ein anderes Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner, ähnlich einem Lamme, und redete wie der Drache. 12Alle Gewalt des ersten Tieres übte es unter dessen Augen, und es brachte die Erde und ihre Bewohner dazu, dass sie das erste Tier anbeteten, dessen Todeswunde geheilt worden war. 13Und es tat große Zeichen, so dass es selbst Feuer vom Himmel auf die Erde fallen ließ vor den Augen der Menschen. 14Und es verführte die Bewohner der Erde durch die Zeichen, welche ihm zu tun gegeben sind vor dem Tiere, indem es den Bewohnern der Erde sagte, sie sollten dem Tiere ein Bild machen, das die Schwertwunde hatte und wieder auflebte. 15Und es ward ihm gegeben, dem Bilde des Tieres Geist zu verleihen, und dass das Bild des Tieres redet und macht, dass alle, die das Bild des Tieres nicht anbeten, getötet werden. 16Und es bringt alle, Klein und Groß, Reich und Arm, Frei und Unfrei, dazu, ein Malzeichen auf ihrer rechten Hand oder an ihrer Stirn tragen; 17und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, außer wer das Malzeichen hat, oder den Namen des Tieres, oder die Zahl seines Namens. 18Hier ist Weisheit. Wer Verstand hat, der berechne die Zahl des Tieres. Es ist nämlich die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundert sechsundsechzig.

Offenbarung 14

1Und ich schaute, und siehe das Lamm stand auf dem Berge Sion, und mit ihm hundert und vierundvierzig Tausend, welche seinen Namen und seines Vaters Namen auf ihren Stirnen geschrieben trugen. 2Und ich hörte eine Stimme vom Himmel, wie das Rauschen vieler Wasser und wie das Rollen starken Donners, und die Stimme, die ich hörte, war wie das Spiel von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielten. 3Und sie sangen wie ein neues Lied vor dem Throne und vor den lebenden Wesen und den Ältesten; und Niemand konnte das Lied singen, als jene hundertvierundvierzig Tausend, die erkauft sind von der Erde. 4Diese sind es, die sich mit Weibern nicht befleckt haben, denn sie sind jungfräulich. Sie sind es, die dem Lamme folgen, wohin es immer geht. Sie sind erkauft aus den Menschen als Erstlinge Gott und dem Lamme, 5und in ihrem Munde ward kein Trug erfunden; denn sie sind ohne Makel vor dem Throne Gottes. 6Und ich sah einen anderen Engel mitten durch den Himmel hinfliegen, der das ewige Evangelium hatte, frohe Botschaft den Bewohnern der Erde zu bringen, allen Völkern, und Stämmen, und Zungen und Nationen, 7und er sprach mit starker Stimme: Fürchtet den Herrn, und gebet ihm die Ehre; denn die Stunde seines Gerichtes ist gekommen. So betet den an, der den Himmel und die Erde, und das Meer und die Wasserquellen geschaffen hat! 8Und ein zweiter Engel folgte ihm und rief: Gefallen, gefallen ist Babylon, das Große, welches mit dem Zornwein seiner Unzucht alle Völker getränkt hat. 9Und ein dritter Engel folgte ihnen und rief mit lauter Stimme: Wer das Tier und sein Bild anbetet und das Malzeichen an seiner Stirne oder auf seiner Hand annimmt, 10der soll auch von dem Zornweine Gottes trinken, der ungemischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zornes, und soll gepeinigt werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamme. 11Und der Rauch ihrer Qualen wird aufsteigen in alle Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier und sein Bild anbeteten, und wer das Malzeichen seines Namens annimmt. 12Hier ist die Geduld der Heiligen, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren. 13Und ich hörte eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreibe: Selig sind die Toten, die im Herrn sterben! Von nun an bereits, spricht der Geist, sollen sie ausruhen von ihren Mühen; denn ihre Werke folgen ihnen nach. 14Und ich schaute, und siehe eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer ähnlich einem Menschensohne: der hatte auf seinem Haupte eine goldene Krone, und in seiner Hand eine scharfe Sichel. 15Und ein anderer Engel trat aus dem Tempel hervor und rief mit lauter Stimme dem, der auf der Wolke saß, zu: Lege deine Sichel an und ernte; denn die Stunde der Ernte ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist reif geworden. 16Und der auf der Wolke saß, schwang seine Sichel über die Erde, und die Erde ward abgeerntet. 17Und ein anderer Engel trat aus dem Tempel, der im Himmel ist, hervor; auch er eine scharfe Sichel haltend. 18Und ein anderer Engel kam von dem Altare hervor, der hatte Gewalt über das Feuer, und er rief mit lauter Stimme dem zu, der die scharfe Sichel hatte, und sprach: Schwinge deine scharfe Sichel und schneide die Trauben vom Weinstocke der Erde; denn seine Trauben sind reif! 19Und der Engel schwang seine scharfe Sichel über die Erde, und las den Weinstock der Erde ab, und warf es in die große Kelter des Zornes Gottes. 20Und die Kelter ward außerhalb der Stadt getreten, und Blut floß aus der Kelter bis an die Zäume der Pferde, tausend sechshundert Stadien weit.

Offenbarung 15

1Und ich sah ein anderes Zeichen im Himmel, groß und wunderbar: Sieben Engel, welche die sieben letzten Plagen hatten; denn durch sie ward der Zorn Gottes vollendet. 2Und ich schaute, wie ein gläsernes Meer gemischt mit Feuer; und die über das Tier, und sein Bild, und über die Zahl seines Namens gesiegt hatten, standen an dem gläsernen Meere, und hatten Harfen Gottes, 3und sangen das Lob Moses, des Dieners Gottes, und das Lied des Lammes, und sprachen: Groß und wunderbar sind deine Werke, Herr, Gott, Allmächtiger! gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, König der Ewigkeit! 4Wer sollte dich nicht fürchten, Herr! und deinen Namen preisen? Du allein ja bist heilig. Ja, alle Völker werden kommen, und vor dir anbeten, denn deine Gerichte sind offenbar geworden. 5Und darnach schaute ich, und siehe, der Tempel des Gezeltes des Zeugnisses im Himmel tat sich auf; 6und es gingen die sieben Engel aus dem Tempel hervor, welche die sieben Plagen hatten, angetan mit reiner lichter Leinwand, und um die Brust gegürtet mit goldenen Gürteln. 7Und eines der vier Wesen gab den sieben Engeln sieben goldenen Schalen, gefüllt mit dem Zorne Gottes, der in alle Ewigkeit lebt. 8Und der Tempel ward voll Rauch von der Herrlichkeit Gottes, und von seiner Macht, und niemand konnte in den Tempel eintreten, bis die sieben Plagen der sieben Engel vollendet werden.

Offenbarung 16

1Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Tempel zu den sieben Engeln sagen: Gehet hin und gießet die sieben Schalen des Zornes Gottes aus auf die Erde! 2Da ging der erste hin und goß seine Schale aus auf die Erde. Und es kam ein verderbliches und sehr bösartiges Geschwür über die Menschen, welche das Malzeichen des Tieres hatten, und auf die, welche dessen Bild anbeteten. 3Und der zweite Engel goß seine Schale aus auf das Meer; da entstand Blut wie das eines Toten, und alles, was Leben hatte, starb im Meere. 4Und der dritte Engel goß seine Schale aus auf die Flüsse und auf die Wasserquellen, und es ward Blut. 5Da hörte ich den Engel der Gewässer sagen: Gerecht bist du, Herr! der da ist und war, du Heiliger, dass du solches Gericht geübt hast! 6Denn das Blut der Heiligen und der Propheten haben sie vergossen, und Blut hast du ihnen zu trinken gegeben; ja sie haben es verdient. 7Und ich hörte einen anderen Engel vom Altare her sagen: Ja, Herr, Gott, Allmächtiger! Wahrhaft und gerecht sind deine Gerichte. 8Und der vierte Engel goß seine Schale aus auf die Sonne, und es ward ihr Macht gegeben, die Menschen durch Glut und durch Feuer zu peinigen; 9und die Menschen wurden versengt von großer Hitze, und lästerten den Namen Gottes, der Gewalt hat über diese Plagen, und sie taten nicht Buße, dass die ihm die Ehre gaben. 10Und der fünfte Engel goß seine Schale aus auf den Thron des Tieres; und sein Reich ward verfinstert, und sie zerbissen ihre Zungen vor Schmerz, 11und lästerten den Gott des Himmels wegen ihrer Schmerzen und ihrer Geschwüre, und taten nicht Buße über ihre Werke. 12Und der sechste Engel goß seine Schale aus auf den großen Strom Euphrat; und es trocknete sein Wasser aus, damit den Königen vom Aufgang der Sonne her der Weg bereitet würde. 13Und ich sah aus dem Maule des Drachen, und aus dem Maule des Tieres, und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister wie Frösche hervorgehen. 14Es sind nämlich Geister von Teufeln, die Zeichen tun und ausgehen zu den Königen der ganzen Erde, sie zu sammeln zum Kampfe auf den großen Tag des allmächtigen Gottes. 15Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig, wer wachet und seine Kleider bewahrt, dass er nicht bloß wandeln müsse, und man seine Schande sehe! 16Und er wird sie an dem Orte versammeln, der auf hebräisch Armagedon heißt. 17Und der siebente Engel goß seine Schale aus in die Luft, und eine laute Stimme ging aus dem Tempel vom Throne her aus, die sprach: es ist geschehen! 18Da kamen Blitze, und Rufe, und Donner, und ein großes Erdbeben entstand, wie niemals eines gewesen, seitdem Menschen auf Erden waren, ein so gewaltiges Erdbeben. 19Und die große Stadt zerfiel in drei Teile; und die Städte der Völker fielen; und Babylon, des Großen, ward gedacht vor Gott, dass man ihm den Becher des Zornweines seines Grimmes reiche. 20Und alle Inseln verschwanden, und Berge wurden nicht mehr gefunden. 21Und ein großer Hagel. wie Zentnersteine fiel vom Himmel herab auf die Menschen; da lästerten die Menschen Gott wegen der Plage des Hagels, denn sie war überaus groß geworden.

Offenbarung 17

1Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, und redete mit mir, und sprach: Komm, ich will dir die Verurteilung der großen Buhlerin zeigen, die an den vielen Gewässern sitzt, 2mit welcher die Könige der Erde Unzucht getrieben, und die Bewohner der Erde wurden vom Weine ihrer Unzucht berauscht. 3Und er führte mich im Geiste fort in eine Wüste. Da sah ich ein Weib sitzen auf einem scharlachroten Tiere, welches voll war von Lästernamen und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. 4Und das Weib war bekleidet mit Purpur und Scharlach, bedeckt mit Gold, Edelsteinen und Perlen, und hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voll von Greueln und von der Unreinigkeit ihrer Unzucht. 5Auf ihrer Stirne war ein Name geschrieben: Geheimnis! Babylon, das große, die Mutter aller Unzucht und Greuel auf Erden. 6Und ich sah das Weib trunken vom Blute der Heiligen und vom Blute der Zeugen Jesu. Und ich verwunderte mich überaus, als ich dieselbe sah. 7Da sprach der Engel zu mir: Warum verwunderst du dich? Ich will dir das Geheimnis des Weibes sagen, und des Tieres, welche sie trägt, das die sieben Häupter und die zehn Hörner hat. 8Das Tier, welches du gesehen hast, war, und ist nicht, und es wird heraufsteigen aus dem Abgrund und in´s Verderben hinfahren; und es werden sich die Bewohner der Erde verwundern (deren Namen nicht geschrieben sind im Buche des Lebens von Grundlegung der Welt an), wenn sie das Tier sehen, das war und nicht ist. 9Hier zeigt sich der Verstand, der Weisheit hat: Die sieben Häupter sind sieben Berge, auf welchen das Weib sitzt, und sind sieben Könige. 10Fünf sind gefallen, der eine ist, und der andere ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, so soll er nur kurze Zeit bleiben. 11Und das Tier, welches war und nicht ist, es ist selbst der Achte, und doch einer von den sieben, und geht hin in´s Verderben. 12Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, welche noch kein Königtum empfangen haben, aber sie werden Macht als Könige empfangen auf eine einzige Stunde unter dem Tiere. 13Diese haben einerlei Sinn und werden ihre Kraft und Macht dem Tiere geben. 14Sie werden mit dem Lamme kämpfen, aber das Lamm wird sie überwinden; denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige, und die mit ihm sind, sind die Berufenen, Auserwählten und Getreuen. 15Und er sprach zu mir: Die Gewässer, die du gesehen hast, wo die Buhlerin sitzt, sind Völker und Nationen und Zungen. 16Und die zehn Hörner, die du an dem Tiere gesehen hast, diese werden die Buhlerin hassen, und werden sie verödet machen und entblößet, und ihr Fleisch verzehren, und sie mit Feuer verbrennen. 17Denn Gott hat es ihnen in´s Herz gegeben, zu tun, was ihm wohlgefällig ist, ihr Reich dem Tiere zu geben, bis die Worte Gottes vollendet sind. 18Und das Weib, das du gesehen hast, ist die große Stadt, welche die Herrschaft hat über die Könige der Erde.

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