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Die Bibel in einem Jahr · Tag 365 von 365

Offenbarung 18–22

Aus der Allioli-Arndt-Bibel (Vulgata-Übersetzung, 1914).

Das Video zu diesem Tag erscheint in der Playlist auf YouTube, sobald es fertig ist.

Offenbarung 18

1Nach diesem sah ich einen anderen Engel vom Himmel herabsteigen, der hatte große Gewalt; und die Erde ward von seiner Herrlichkeit erleuchtet. 2Und er rief mit starker Stimme und sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, das Große! und es ist eine Wohnung der bösen Geister geworden, ein Gefängnis aller unreinen Geister, ein Gewahrsam alles unreinen und verhassten Gevögels; 3denn vom Zornwein ihrer Unzucht haben alle Völker getrunken, und die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben, und die Kaufleute der Erde sind reich geworden durch ihre gewaltige Üppigkeit. 4Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel sagen: Ziehet aus von ihr, mein Volk! Auf dass ihr nicht mit ihren Sünden Gemeinschaft habet, und dass ihr von ihren Plagen nicht empfanget; 5denn ihre Sünden haben sich bis an den Himmel gehäuft, und Gott hat ihrer Freveltaten gedacht. 6Gebet ihr zurück, wie sie euch gegeben, und gebet ihr doppelt nach ihren Taten; in den Becher, den sie euch eingeschenkt hat, schenket ihr doppelt ein! 7Soviel sie sich verherrlicht und geschwelgt hat, so viel gebet ihr Qual und Leid. Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich throne als Königin, und bin keine Witwe, und Leid werde ich nicht sehen. 8Darum werden ihre Plagen an einem Tage kommen, Tod und Leid und Hunger, und sie wird mit Feuer verbrannt werden; denn stark ist Gott, der sie richten wird. 9Und es werden über sie weinen und wehklagen die Könige der Erde, die mit ihr Unzucht getrieben und in Üppigkeit gelebt haben, wenn sie den Rauch ihres Brandes sehen werden. 10Von ferne werden sie stehen, aus Furcht vor ihrer Qual, und sprechen: Wehe! Wehe! Du große Stadt Babylon, du gewaltige Stadt, das in einer Stunde dein Gericht gekommen ist! 11Und die Handelsleute der Erde werden weinen und wehklagen über sie; denn ihre Waren wird niemand mehr kaufen, 12Waren von Gold, Silber, Edelstein und Perlen, feiner Leinwand und Purpur, Seide Scharlach, allerlei kostbares Holz, Geräte von Elfenbein, und allerlei Gefäße von kostbarem Stein, Erz, Eisen und Marmor, 13auch Zimmet, Räucherwerk, Salben, Weihrauch, Wein, Öl, Weißmehl, Weizen, Lastvieh, Schafe, Rosse und Wagen, Sklaven und Menschenseelen. 14Und das Obst, das deines Herzens Lust war, ist von dir gewichen, und alles Leckere und Köstliche ist dir verloren, und nimmer wird man es hinfort mehr finden. 15Die Verkäufer dieser Waren, die reich geworden sind, werden fern von ihr stehen, aus Furcht vor ihren Peinen, weinend und wehklagend, 16und rufend: Wehe! wehe! die große Stadt, die gekleidet war in seine Leinwand, Purpur und Scharlach, und mit Gold, Edelsteinen und Perlen bedeckt war, 17dass in einer Stunde ihr so großer Reichtum dahin geschwunden ist! Und alle Steuerleute, und alle, die das Meer befahren, und alles Schiffsvolk, und alle, die auf dem Meere arbeiten, standen von ferne, 18und schrieen, da sie ihre Brandstätte sahen, und sprachen: Welche Stadt war dieser großen Stadt gleich? 19Und sie warfen Staub auf ihre Häupter, und schrieen weinend und trauernd, und sprachen: Wehe! Wehe! die große Stadt, in welcher alle, die Schiffe auf dem Meere hatten, reich wurden von ihren Kostbarkeiten, dass sie in einer Stunde verödet ward! 20Frohlocke über sie, Himmel, und ihr heiligen Apostel und Propheten! denn Gott hat an ihr für euch das Gericht vollzogen. 21Da hob ein starker Engel einen Stein auf, wie einen großen Mühlstein, und warf ihn in´s Meer, indem er sprach: Mit solchem Ungestüme wird Babylon, die große Stadt, hinabgestürzt und nicht mehr gefunden werden. 22Und der Laut der Harfenspieler und Sänger, und Flötenspieler und Trompetenbläser soll in dir nicht mehr gehört werden; und ein Künstler irgend welcher Kunst soll in dir nicht mehr gefunden werden, und das Geräusch der Mühle soll in dir nicht mehr gehört werden; 23und das Licht deines Leuchters soll in dir nicht mehr scheinen, die Stimme des Bräutigams und der Braut soll in dir nicht mehr gehört werden; denn deine Kaufleute waren die Fürsten der Erde, denn durch deine Zauberei wurden alle Völker berückt. 24Und in ihr ward das Blut der Propheten und Heiligen gefunden, ja aller, die getötet sind auf Erden.

Offenbarung 19

1Hiernach hörte ich wie die Stimme von vielen Scharen im Himmel, die sprachen: Alleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Macht ist unserm Gott! 2Denn wahrhaft und gerecht sind seine Gerichte, denn gerichtet hat er die große Buhlerin, welche die Erde verderbte durch ihre Unzucht, und hat das Blut seiner Diener von ihrer Hand gerächt. 3Und abermals sprachen sie: Alleluja! Und der Rauch derselben steigt empor von Ewigkeit zu Ewigkeit. 4Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier lebenden Wesen fielen nieder und beteten Gott an, der auf dem Throne saß, und sprachen: Amen, Alleluja! 5Und eine Stimme ging vom Throne aus, die sprach: Lobpreiset unsern Gott, alle seine Diener, und die ihr ihn fürchtet, Klein und Groß! 6Und ich hörte wie eine Stimme vielen Volkes und wie das Rauschen großer Wasser, und wie das Rollen starker Donner, welche sprachen: Alleluja! Denn der Herr hat sich als Herrscher gezeigt, unser Gott, der Allmächtige. 7Lasset uns frohlocken und jubeln und ihm den Preis darbringen; denn gekommen ist die Hochzeit des Lammes, und seine Braut hat sich bereitet. 8Und es ward ihr gegeben, sich mit glänzendem, weißen Linnen zu kleiden; denn das Linnen sind gerechte Taten der Heiligen. 9Und er sprach zu mir: Schreibe: Selig, die zum Hochzeitsmahle des Lammes berufen sind! Und er sprach zu mir: Dies sind wahrhaftige Gottesworte! 10Ich aber fiel ihm zu Füßen, um ihn anzubeten. Da sprach er zu mir: Tue es nicht; ich bin dein und deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben, Mitknecht. Gott bete an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung. 11Und ich sah den Himmel aufgetan, und siehe, ein weißes Pferd, und der auf ihm saß, ist genannt treu und wahrhaftig, und er richtet und streitet mit Gerechtigkeit. 12Seine Augen aber waren wie Feuerflammen, und auf seinem Haupte waren viele Kronen, er hatte einen Namen geschrieben, den niemand kennt außer er selbst. 13Er war angetan mit einem blutgetränkten Kleide; und sein Name heißt: das Wort Gottes. 14Und die Heerscharen im Himmel folgten ihm auf weißen Rossen, gekleidet in weißes, reines Linnen. 15Und aus seinem Munde geht ein scharfes, zweischneidiges Schwert hervor, um mit ihm die Völker zu schlagen. Und er wird sie leiten mit eisernem Stabe; und er tritt die Kelter des Zornweines, des Grimmes Gottes, des Allmächtigen. 16Auf seinem Kleide und auf seiner Hilfe ist geschrieben: König der Könige und Herr der Herren. 17Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen, der rief mit lauter Stimme allen Vögeln zu, die inmitten des Himmels hinflogen: Herbei, sammelt euch zu dem großen Mahle Gottes, 18dass ihr fresset das Fleisch der Könige, und das Fleisch der Heerführer, und das Fleisch der Helden, und das Fleisch der Rosse und ihrer Reiter, und das Fleisch aller Freien und Knechte, Kleinen und Großen! 19Und ich sah das Tier, und die Könige der Erde, und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferde saß, und mit seinem Heere. 20Und das Tier ward ergriffen, und mit ihm der falsche Prophet, der die Zeichen vor ihm getan, durch welche er die verführte, welche das Malzeichen des Tieres annahmen und dessen Bild anbeteten. Lebendig wurden diese zwei in den Feuerpfuhl geworfen, der mit Schwefel brennt. 21Und die übrigen wurden getötet durch das Schwert dessen, der auf dem Pferde saß, das aus seinem Munde geht, und alle Vögel sättigten sich von ihrem Fleische.

Offenbarung 20

1Und ich sah einen Engel vom Himmel herabsteigen, der hatte den Schlüssel des Abgrundes und eine große Kette in seiner Hand. 2Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, welche der Teufel und Satan ist, und band ihn auf tausend Jahre, 3und warf ihn in den Abgrund, und verschloss und versiegelte diesen über ihm, dass er die Völker nicht mehr verführe, bis die tausend Jahre vollendet sind, nach diesen soll er auf kurze Zeit gelöst werden. 4Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und es wurde ihnen verliehen, Gericht zu halten; und ich sah die Seelen derjenigen, welche wegen des Zeugnisses Jesu und wegen des Wortes Gottes enthauptet waren, und die das Tier und sein Bild nicht angebetet, noch dessen Malzeichen an ihrer Stirne oder an ihrer Hand angenommen hatten, und sie wurden lebendig und herrschten mit Christus tausend Jahre. 5Die übrigen Toten wurden nicht lebendig, bis die tausend Jahre vollendet sein werden. Dies ist die erste Auferstehung. 6Selig und heilig, wer Teil hat an der ersten Auferstehung; über diese hat der zweite Tod keine Gewalt, sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm tausend Jahre herrschen. 7Und wenn die tausend Jahre vollendet sein werden, wird der Satan aus seinem Gefängnisse losgelassen, und wird ausgehen und die Völker verführen, die an den vier Enden der Erde sind, Gog und Magog, und wird sie zum Kampfe versammeln, deren Zahl ist wie der Sand des Meeres. 8Und sie zogen herauf über die Breite der Erde, und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. 9Da fiel Feuer von Gott aus dem Himmel und verzehrte sie. Und der Teufel, der sie verführt, ward in den Feuer- und Schwefelpfuhl geworfen, wo auch das Tier 10und der falsche Prophet gepeinigt werden Tag und Nacht in alle Ewigkeit. 11Und ich sah einen großen, weißen Thron, und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht floh die Erde und der Himmel, und es ward für sie keine Stätte gefunden. 12Und ich sah die Toten, Groß und Klein, vor dem Throne stehend. Und Bücher wurden aufgetan, und ein anderes Buch ward geöffnet, das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, gemäß ihren Werken. 13Und das Meer gab die Toten, die in ihm waren, heraus, und der Tod und das Totenreich gaben ihre Toten, die in ihnen waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. 14Und das Totenreich und der Tod wurden in den Feuerpfuhl geworfen. Dies ist der zweite Tod. 15Und wer nicht in dem Buche des Lebens aufgezeichnet erfunden ward, wurde in dem Feuerpfuhl geworfen.

Offenbarung 21

1Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. 2Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herabsteigen von Gott, zubereitet wie eine Braut für ihren Bräutigam geschmückt ist. 3Und ich hörte eine starke Stimme vom Throne her sagen: Siehe, das Gezelt Gottes bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen; und sie werden sein Volk sein, und er, Gott selbst, wird bei ihnen sein als ihr Gott. 4Und Gott wird alle Tränen von ihren Augen trocknen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Klage, noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist dahingegangen. 5Und der auf dem Throne saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahrhaftig. 6Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich werde dem Dürstenden aus der Quelle des Lebens Wasser umsonst geben. 7Wer überwindet, soll dies ererben, und ich werde ihm Gott und er wird mir Sohn sein. 8Den Feigen aber, und Ungläubigen, mit Greueln Befleckten, Mördern, Unzüchtigen, Zauberern, Götzendienern und allen Lügnern soll ihr Teil werden in dem Pfuhl, der von Feuer und Schwefel brennt: dies ist der zweite Tod. 9Und es kam einer der sieben Engel, welche die Schalen hatten, die voll waren von den sieben letzten Plagen, und redete mit mir und sagte: Komm, ich will dir die Braut zeigen, die Gemahlin des Lammes! 10Und er führte mich im Geiste fort auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie von Gott aus dem Himmel herabstieg. 11Sie hatte die Herrlichkeit Gottes, und ihr Glanz war gleich einem kostbaren Edelsteine, wie Jaspisstein, wie Kristall. 12Sie hatte eine große, hohe Mauer mit zwölf Toren, und auf den Toren zwölf Engel, und Namen darauf geschrieben, welche die Namen der zwölf Stämme der Kinder Israels sind. 13Nach Morgen drei Tore, nach Mitternacht drei Tore, nach Mittag drei Tore, nach Abend drei Tore. 14Die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine, und auf ihnen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. 15Und der mit ihr redete, hatte ein goldenes Rohr, dass er die Stadt und ihre Tore und die Mauer messe. 16Und die Stadt war in´s Gevierte gebaut, und ihre Länge so groß wie ihre Breite. Und er maß die Stadt mit dem goldenen Maßstabe auf zwölftausend Stadien; ihre Länge und die Höhe und die Breite sind gleich. 17Und er maß ihre Mauer: hundert und vierundvierzig Ellen nach Menschenmaß, nach welchem die Engel sich richten. 18Und das Bauwerk ihrer Mauer war aus Jaspis; die Stadt selbst aber reines Gold, ähnlich reinem Glase. 19Die Grundsteine der Mauer der Stadt sind mit allerlei Edelsteinen geschmückt. Der erste Grundstein war ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalcedon, der vierte ein Smaragd, 20der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Sardis, der siebente ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyacinth, der zwölfte ein Amethyst. 21Und die zwölf Tore sind zwölf Perlen, jedes Tor war aus einer einzigen Perle; und die Straßen der Stadt reines Gold, durchsichtig wie Kristall. 22Einen Tempel sah ich nicht in ihr; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, und das Lamm. 23Und die Stadt bedarf nicht der Sonne, noch des Mondes, dass sie in ihr scheinen, denn die Herrlichkeit Gottes hat sie erleuchtet, und ihre Leuchte ist das Lamm. 24Und die Völker werden in ihrem Lichte wandeln; und die Könige der Erde werden ihre Herrlichkeit und Ehre zu ihr bringen. 25Und ihre Tore werden nicht geschlossen werden am Tage; denn Nacht wird daselbst nicht sein. 26Und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Völker zu derselben bringen. 27Nichts Unreines wird in sie eingehen, noch wer Greuel übt und Lüge, sondern nur die, welche im Lebensbuche des Lammes geschrieben sind.

Offenbarung 22

1Und er zeigte mir einen Strom des Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der vom Throne Gottes und des Lammes ausging. 2In Mitten ihrer Straße und zu beiden Seiten des Stromes war der Baum des Lebens, der zwölfmal Früchte trägt, jeden Monat gibt er seine Frucht, und die Blätter des Baumes dienen zur Heilung der Völker. 3Und kein Baum wird mehr sein, sondern der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr sein, und seine Diener werden ihm dienen. 4Sie werden sein Angesicht schauen und seinen Namen an ihren Stirnen tragen. 5Und Nacht wird nicht mehr sein, und man wird nicht des Lichtes einer Leuchte, oder des Lichtes der Sonne bedürfen; denn Gott der Herr wird sie erleuchten, und sie werden herrschen in alle Ewigkeit. 6Und er sprach zu mir: Diese Worte sind zuverlässig und wahrhaftig. Und der Herr, der Gott der Geister der Propheten, hat seinen Engel gesandt, seinen Dienern zu zeigen, was in Bälde geschehen soll. 7Und siehe, ich komme bald! Selig, wer die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt! 8Und ich, Johannes, bin es, der dies gehört und gesehen hat. Und als ich es gehört und gesehen, fiel ich zu den Füßen des Engels, der mir dieses zeigte, nieder, um anzubeten. 9Aber er sprach zu mir: Tue es nicht, denn ich bin dein und deiner Brüder, der Propheten, Mitknecht und derer, welche die Worte der Weissagung dieses Buches bewahren. Gott bete an! 10Und er sprach zu mir: Versiegle die Worte der Weissagung dieses Buches nicht; denn die Zeit ist nahe. 11Wer Schaden tue, tue auch ferner Schaden, und wer unrein ist, sei ferner unrein; wer gerecht ist, übe ferner Gerechtigkeit und wer heilig ist, heilige sich noch weiter. 12Siehe, ich komme bald, und mein Lohn ist mit mir, einem jeden nach seinen Werken zu vergelten. 13Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. 14Selig, die ihre Kleider im Blute des Lammes waschen, dass sie Macht erhalten über den Baum des Lebens und durch die Tore eingehen in die Stadt! 15Draußen sind die Hunde, und die Zauberer, und die Unzüchtigen, und die Mörder, und die Götzendiener, und alle, welche die Lüge lieben und tun. 16Ich, Jesus habe meinen Engel gesendet, um euch dieses in den Gemeinden zu bezeugen. Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der hellleuchtende Morgenstern. 17Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer will, der empfange Wasser des Lebens umsonst. 18Ich bezeuge einem jeden, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu denselben hinzu tut, auf den wird Gott alle die Plagen legen, welche in diesem Buche beschrieben sind. 19Und wenn jemand von den Worten des Buches dieser Weissagung hinwegnimmt, so wird Gott seinen Anteil von dem Buche des Lebens hinwegnehmen, und von der heiligen Stadt, und von dem, was in diesem Buche geschrieben ist. 20Es spricht, der dieses bezeugt: Ja, ich komme bald! Amen. Komm, Herr Jesus! 21Die Gnade unsers Herrn Jesus Christus sei mit euch allen! Amen.

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