Aus der Allioli-Arndt-Bibel (Vulgata-Übersetzung, 1914).
Exodus 5
1Darnach gingen Moses und Aaron hin und sprachen zu Pharao: So spricht der Herr, der Gott Israels: Lass mein Volk ziehen, damit es mir in der Wüste Opfer darbringe. 2Er aber antwortete: Wer ist der Herr, dass ich auf seine Stimme hören und Israel ziehen lassen sollte? Ich kenne den Herrn nicht und werde Israel auch nicht ziehen lassen! 3Da sprachen jene: Der Gott der Hebräer hat uns gerufen, dass wir drei Tagereisen weit in die Wüste ziehen, und dem Herrn, unserm Gott, Opfer darbringen, damit nicht Pest oder Tod durch das Schwert über uns komme. 4Da sprach der König von Ägypten zu ihnen: Warum, Moses und Aaron, ziehet ihr das Volk von seiner Arbeit ab? Gehet hin an euren Frondienst. 5Und Pharao sprach: Zahlreich ist das Volk im Lande: ihr sehet, dass es sich stark vermehrt hat; wie viel mehr nun, wenn ihr es von der Arbeit ruhen lasset? 6Daher gebot er an jenem Tage den Fronvögten und den Aufsehern des Volkes und sprach: 7Ihr sollt dem Volke nicht mehr wie bisher Stroh geben, um Ziegel zu machen, sondern sie sollen selbst hingehen und Stoppeln sammeln. 8Und die gleiche Zahl von Ziegeln, wie sie zuvor machten, leget ihnen auf, und mindert nichts daran; denn sie gehen müßig, und deshalb schreien sie und sagen: Wir wollen hinziehen und unserm Gott Opfer bringen. 9Sie sollen mit Arbeit überlastet werden und diese vollbringen, dass sie nicht lügenhaften Worten Gehör geben. 10Alsbald gingen die Fronvögte und Aufseher hin und sprachen zu dem Volke: Also spricht Pharao: Ich gebe euch kein Stroh; 11gehet hin und sammelt, wo ihr es finden könnt, aber an eurer Arbeit wird nichts gemindert. 12Da zerstreute sich das Volk im ganzen Lande Ägypten, um Stroh zu sammeln. 13Die Aufseher aber drängten sie und sprachen: Liefert täglich die volle Arbeit, wie ihr früher zu tun pflegtet, als man euch Stroh gab. 14Und die Werkvorsteher der Söhne Israels wurden von den Aufsehern Pharaos geschlagen und gefragt: warum liefert ihr das anbefohlene Maß von Ziegeln nicht wie früher voll, weder gestern, noch heute? 15Da kamen die Vorsteher der Söhne Israels, und erhoben ihre Stimme dor Pharao, und sprachen: Warum verfährst du so gegen deine Knechte? 16Man gibt uns kein Stroh und fordert doch die Ziegel in gleicher Weise; siehe, deine Knechte werden mit Geißeln geschlagen, und ungerecht verfährt man wider dein Volk. 17Er aber sprach: Ihr gehet müßig und darum sprecht ihr: Wir wollen hinziehen und dem Herrn Opfer darbringen. 18Gehet nur hin und arbeitet! Stroh wird euch nicht gegeben werden; aber die gewöhnliche zahl Ziegel müsst ihr liefern. 19da sahen die Vorsteher der Söhne Israels, wie übel sie daran waren, weil man ihnen sagte: Es soll nichts an den Ziegeln, die Tag für Tag zu fertigen sind, gemindert werden. 20Und sie trafen Moses und Aaron, welche, als sie von Pharao herausgingen, stehen blieben, um ihnen zu begegnen, 21und sprachen zu ihnen: Der Herr sehe und richte, dass ihr uns bei Pharao und seinen Knechten in schwere Ungnade gebracht, ja ihm ein Schwert gegeben habt, uns zu töten. 22Da wandte sich Moses wiederum an den Herrn und sprach: O Herr, warum lässest du deinem Volke solches Unheil widerfahren? Warum hast du mich gesendet? 23Denn seitdem ich zu Pharao gegangen bin, um in deinem Namen zu reden, hat er deinem Volke Böses getan, und du hast sie nicht befreit.
Exodus 6
1Und der Herr sprach zu Moses: Jetzt sollst du sehen, was ich dem Pharao tun werde; den von starker Hand gezwungen, wird er sie ziehen lassen, und von mächtiger Hand genötigt, wird er sie sogar aus seinem Lande wegtreiben. 2Weiter redete der Herr zu Moses und sprach: Ich bin der Herr, 3der dem Abraham, Isaak und Jakob als der allmächtige Gott erschienen ist, aber meinen Namen Adonai habe ich ihnen nicht kund getan. 4Und ich habe mit ihnen den Bund geschlossen, das ich ihnen das Land Chanaan, das Land ihrer Wanderschaft, in dem sie als Fremdlinge weilten, geben werde. 5Ich habe das Wehklagen der Söhne Israels gehört darüber, dass die Ägypter sie fort und fort bedrückten, und ich habe meines Bundes gedacht. 6Darum sage ich den Söhnen Israels: Ich bin der Herr, der euch aus der Fronstätte der Ägypter herausführen, und euch aus der Dienstbarkeit befreien, und mit erhabenem Arme und mit großen Strafgerichten retten will. 7Und ich will euch zu meinem Volke annehmen und will euer Gott sein; und ihr sollt erfahren, dass ich der Herr euer Gott bin, der euch aus der Fronstätte der Ägypter herausführt 8und euch in das Land bringt, über welches ich meine Hand erhoben habe, es Abraham, Isaak und Jakob zu geben; und ich will es euch zum Besitze geben, ich der Herr. 9Moses berichtete also den Söhnen Israels alles; sie aber hörten nicht auf ihn vor Herzensangst und wegen der so überaus harten Arbeit. 10Da redete der Herr zu Moses und sprach: 11Gehe hin und sage zu Pharao, dem Könige von Ägypten, er solle die Söhne Israels aus seinem Lande wegziehen lassen. 12Moses antwortete vor dem Herrn: Siehe, die Söhne Israels hören nicht auf mich; wie sollte denn Pharao auf mich hören, zumal da meine Lippen unbeschnitten sind? 13Und der Herr redete zu Moses und Aaron und gab ihnen den Auftrag an die Söhne Israels und an Pharao, den König von Ägypten, dass sie die Söhne Israels aus dem Lande Ägypten wegführten. 14Dies sind die Häupter der Stammhäuser nach ihren Familien: Die Söhne Rubens des Erstgeborenen Israels: Henoch, Phallu, Hesron und Charmi. 15Dies sind die Geschlechter Rubens. Die Söhne Simeons: Jamuel, Jamin, Ahod, Jachin, Soar und Saul, der Sohn der Chananiterin. Dies sind die Geschlechter Simeons. 16Und dies sind die Namen der Söhne Levis nach ihren Geschlechtern: Gerson, Kaath und Merari. Die Lebensjahre Levis aber waren hundert und siebenunddreißig. 17Die Söhne Gersons: Lobni und Semei, nach ihren Geschlechtern. 18Die Söhne Kaaths: Amram, Isaar, Hebron und Oziel. Die Lebensjahre Kaaths waren hundert und dreiunddreißig. 19Die Söhne Meraris: Moholi und Musi. Dies sind die Geschlechter Levis nach ihren Familien. 20Amram aber nahm Jochabed, die Tochter seines Vaterbruders, zum Weibe; diese gebar ihm Aaron und Moses. Und die Lebensjahre Amrams waren hundert und siebenunddreißig. 21Die Söhne Isaars waren: Kore, Nepheg und Zechri. 22Die Söhne Oziels: Misael, Elisaphan und Sethri. 23Aaron aber nahm Elisabeth, die Tochter Aminadabs, die Schwester Nahasons, zum Weibe; sie gebar ihm Nadab, Abiu, Eleazar und Ithamar. 24Die Söhne Kores waren: Aser, Elkana und Abiasaph. Dies sind die Geschlechter der Koriten. 25Eleazar aber, der Sohn Aarons, nahm eine von den Töchtern Phutiels zum Weibe; diese gebar ihm den Phinees. Dies sind die Familienhäupter der Leviten nach ihren Geschlechtern. 26Dies also sind Aaron und Moses, denen der Herr gebot, die Söhne Israels nach ihren Schaaren aus dem Lande Ägypten herauszuführen. 27Diese sind es, welche zu Pharao, dem Könige von Ägypten, redeten, um die Söhne Israels aus Ägypten herausführen zu dürfen; dies sind Moses und Aaron, 28am Tage, da der Herr zu Moses redete im Lande Ägypten. 29Und der Herr sprach zu Moses, also: Ich bin der Herr. Rede zu Pharao, dem Könige von Ägypten, alles, was ich zu dir sage. 30Und Moses sprach vor dem Herrn: Siehe, meine Lippen sind unbeschnitten, wie wird Pharao auf mich hören?
Exodus 7
1Und der Herr sprach zu Moses: Siehe, ich habe dich zu einem Gott über Pharao gesetzt; und dein Bruder Aaron soll dein Prophet sein. 2Ihm sollst du alles sagen, was ich dir gebiete; und er soll zu Pharao reden, dass er die Söhne Israels aus seinem Lande wegziehen lasse. 3Ich aber werde sein Herz verhärten und werde zahlreiche Zeichen und Wunder im Lande Ägypten tun. 4Und er wird nicht auf euch hören; aber ich werde meine Hand auf Ägypten legen und werde meine Herrscher und mein Volk, die Söhne Israels, aus dem Lande Ägypten durch sehr große Strafgerichte herausführen. 5Dann sollen die Ägypter erkennen, dass ich der Herr bin, der seine Hand ausstreckt über Ägypten, und die Söhne Israels aus ihrer Mitte hinwegführt. 6Da taten Moses und Aaron, wie der Herr befohlen hatte; also taten sie. 7Moses aber war achtzig Jahre alt, und Aaron dreiundachtzig Jahre, als sie zu Pharao redeten. 8Und der Herr sprach zu Moses und Aaron: 9Wenn Pharao zu euch sagt: Lasset Wunderzeichen sehen; so sprich zu Aaron: Nimm deinen Stab und wirf ihn vor Pharao nieder, und er wird sich in eine Schlange verwandeln. 10Da traten Moses und Aaron vor Pharao und taten, wie der Herr geboten hatte; und Aaron warf seinen Stab vor Pharao und seinen Dienern hin, und er verwandelte sich in eine Schlange. 11Pharao aber ließ die Weisen und Zauberer rufen; und auch sie taten Ähnliches durch ihre ägyptischen Beschwörungen und andere geheime Künste. 12Alle warfen ihre Stäbe nieder, da verwandelten sich diese in Schlangen, aber der Stab Aarons verschlang ihre Stäbe. 13Und das Herz Pharaos verhärtete sich, und er hörte nicht auf sie, wie der Herr es vorausgesagt hatte. 14Der Herr aber sprach zu Moses: Das Herz Pharaos ist verstockt, er will das Volk nicht ziehen lassen. 15Begib dich morgens zu ihm; siehe, er wird an das Wasser hingehen, und tritt ihm am Ufer des Stromes entgegen, den Stab, der zur Schlange geworden, in der Hand tragend. 16Dann sprich zu ihm: Der Herr, der Gott der Hebräer, hat mich zu dir gesendet, mit dem Befehle: Lass mein Volk ziehen, dass es mir in der Wüste Opfer darbringe; aber bisher hast du nicht hören wollen. 17So spricht nun der Herr: Daran sollst du erkennen, dass ich der Herr bin; siehe, ich werde mit dem Stabe, den ich in der Hand habe, in das Wasser des Stromes schlagen, und es wird in Blut verwandelt werden. 18Auch werden die Fische, die im Flusse sind, sterben, und die Wasser werden stinkend werden, und die Ägypter werden, wenn sie vom Wasser des Flusses trinken, harte Pein leiden. 19Und der Herr sprach weiter zu Moses: Befiehl Aaron: Nimm deinen Stab und strecke deine Hand aus über die Gewässer Ägyptens, und über seine Flüsse, und Bäche, und Teiche, und alle Ansammlungen von Wasser, dass sie zu Blut werden; und das Blut sei im ganzen Land Ägypten, sowohl in hölzernen als in steinernen Gefäßen. 20Da taten Moses und Aaron, wie der Herr geboten hatte; und dieser erhob seinen Stab und schlug damit in Gegenwart Pharaos und seiner Diener in das Wasser des Stromes, und es verwandelte sich in Blut. 21Und die Fische, die im Strome waren, starben; und der Strom ward stinkend, und die Ägypter konnten das Wasser des Stromes nicht trinken, und es war Blut im ganzen Lande Ägypten. 22Und die Zauberer der Ägypter taten dasselbe durch ihre Beschwörungen; und Pharaos Herz verhärtete sich, und er hörte nicht auf sie, wie der Herr es vorausgesagt hatte. 23Und er wandte sich ab, und kehrte in sein Haus zurück, und nahm es auch diesmal nicht zu Herzen. 24Die Ägypter aber gruben insgesamt in der Umgebung des Stromes nach Wasser, um es zu trinken; denn von dem Wasser des Stromes konnten sie nicht trinken. 25Und es vergingen sieben Tage, seitdem der Herr den Strom geschlagen hatte.
Exodus 8
1Da sprach der Herr zu Moses: Gehe zu Pharao und sprich zu ihm: So spricht der Herr: Lass mein Volk ziehen, damit es mir Opfer bringe. 2Wenn du es aber nicht ziehen lassen willst, siehe, so werde ich dein ganzes Gebiet mit Fröschen schlagen. 3Der Strom wird von Fröschen wimmeln, und sie werden heraufkommen und bis in dein Haus, und in dein Schlafgemach und auf dein Ruhebett dringen, sowie in die Wohnungen deiner Diener, und unter deine Untertanen, auch in deine Backöfen und auf deine Speisevorräte; 4ja zu dir und deinem Volk, und zu allen deinen Dienern werden die Frösche eindringen. 5Und der Herr sprach zu Moses: Sprich zu Aaron: Strecke deine Hand aus über die Flüsse und über die Bäche und die Teiche, und lass Frösche über das Land Ägypten herauskommen. 6Da streckte Aaron seine Hand über die Gewässer Ägyptens aus, und es kamen Frösche hervor und bedeckten das ganze Land Ägypten. 7Aber auch die Zauberer taten desgleichen mittels ihrer Beschwörungen, und ließen Frösche über das ganze Land Ägypten kommen. 8Da ließ Pharao den Moses und Aaron rufen und sprach zu ihnen: Bittet den Herrn, dass er die Frösche von mir und von meinem Volke hinwegnehme, dann werde ich das Volk ziehen lassen, damit es dem Herrn Opfer bringe. 9Moses sprach zu Pharao: Bestimme mir, wann ich für dich, und für deine Diener, und für dein Volk Fürbitte einlegen soll, dass die Frösche von dir, und von deinem Hause entfernt werden, und nur im Strome solche übrigbleiben. 10Er antwortete: Morgen. Und jener sprach: Ich will nach deinem Worte tun, damit du erfahrest, dass niemand ist, wie der Herr unser Gott. 11Die Frösche werden von dir und deinem Hause, und von deinen Dienern, und von deinem Volke weichen, und nur im Strome werden solche übrigbleiben. 12Als nun Moses und Aaron Pharao verlassen hatten, rief Moses zum Herrn seinem Versprechen gemäß, das er der Frösche wegen dem Pharao gegeben hatte. 13Und der Herr tat nach der Bitte Moses; und es starben die Frösche in den Häusern, in den Höfen, und auf den Feldern. 14Und man brachte sie auf sehr große Haufen zusammen, und das Land ward voll üblen Geruches. 15Als aber Pharao sah, dass ihm Ruhe vergönnt war, verhärtete er sein Herz und hörte nicht auf sie, wie der Herr es vorausgesagt hatte. 16Und der Herr sprach zu Moses: Sprich zu Aaron: Strecke deinen Stab aus und schlage damit den Staub der Erde; und dieser soll im ganzen Lande Ägypten zu Stechmücken werden. 17Da taten sie also. Aaron streckte seine Hand aus, den Stab in derselben haltend; und er schlug damit den Staub der Erde, da kamen Stechmücken über Menschen und Vieh; aller Staub der Erde ward zu Stechmücken im ganzen Lande Ägypten. 18Da suchten die Zauberer mit ihren Beschwörungen desgleichen zu tun, um Stechmücken hervorzubringen, aber sie konnten es nicht; und die Stechmücken kamen sowohl über Menschen wie über das Vieh. 19Und die Zauberer sprachen zu Pharao: das ist Gottes Finger! Aber Pharaos Herz verhärtete sich, und er hörte nicht auf sie, wie der Herr vorhergesagt hatte. 20Hierauf sprach der Herr zu Moses: Mache dich morgens in der Frühe auf und tritt vor Pharao; denn er wird an das Wasser hinausgehen, und sage zu ihm: So spricht der Herr: Lass mein Volk ziehen, dass es mir Opfer bringe! 21Wenn du es aber nicht ziehen lässest, siehe, so werde ich über dich, und über deine Diener, und über dein Volk, und über deine Häuser alle Arten von Fliegen kommen lassen, und es sollen die Häuser der Ägypter voller Fliegen verschiedener Art werden, ja der ganze Boden, auf dem sie sich befinden. 22Zu gleicher Zeit werde ich im Lande Gessen, in dem mein Volk weilt, wunderbar bewirken, dass daselbst keine Fliegen sein sollen; und du sollst erkennen, dass ich der Herr auf Erden bin. 23Und ich werde eine Scheidung machen zwischen meinem Volke und deinem Volke; morgen soll dieses Wunderzeichen geschehen. 24Und der Herr tat also. Da kamen sehr lästige Fliegenschwärme in die Häuser Pharaos und seiner Diener, und über das ganze Land Ägypten; und das Land ward von diesen Fliegen verheert. 25Da ließ Pharao Moses und Aaron rufen und sprach zu ihnen: Gehet hin und bringet eurem Gott hier im Lande Opfer dar! 26Moses aber sprach: So kann es nicht geschehen; denn wir werden dem Herrn, unserm Gott, Opfer darbringen, welche den Ägyptern ein Greuel sind. Wenn wir das, was die Ägypter verehren, vor ihren Augen schlachten, so werden sie uns steinigen. 27Wir wollen drei Tagereisen weit in die Wüste ziehen und dem Herrn, unserm Gott, Opfer bringen, wie er uns geboten hat. 28Pharao sprach: Ich will euch ziehen lassen, damit ihr dem Herrn, euerem Gott, in der Wüste Opfer bringt, doch, dass ihr euch nicht weiter entfernt! Betet für mich. 29Da sprach Moses: Sobald ich dich verlassen habe, werde ich zum Herrn beten, und die Fliegen werden morgen von Pharao, und von seinen Dienern, und von seinem Volke weichen; doch täusche uns nicht ferner mehr, dass du das Volk doch nicht ziehen lässest, dem Herrn ein Opfer zu bringen. 30Hierauf verließ Moses den Pharao, und betete zu dem Herrn. 31Dieser aber tat, wie er bat, und nahm die Fliegen von Pharao und seinen Dienern, und seinem Volke hinweg, es blieb auch nicht eine übrig. 32Aber Pharaos Herz ward verhärtet, so dass er auch dieses Mal das Volk nicht ziehen ließ.