Zum Inhalt springen

Die Bibel in einem Jahr · Tag 131 von 365

1. Makkabäer 1–4

Aus der Allioli-Arndt-Bibel (Vulgata-Übersetzung, 1914).

1. Makkabäer 1

1Und es begab sich, nachdem Alexander, der Sohn Philipps, der Macedonier, welcher der erste König von Griechenland war, aus dem Lande Kethim ausziehend, Darius, den König der Perser und Meder, geschlagen hatte, 2lieferte er viele Schlachten, nahm alle festen Plätze ein und tötete die Könige der Erde. 3Und er drang vor bis zu den Enden der Erde, gewann Beute von zahlreichen Völkern und die Erde war ihm unterworfen. 4Er brachte eine gewaltige Macht und ein sehr großes Kriegsheer zusammen, deshalb erhob sich sein Herz und ward hoffärtig. 5Auch brachte er Länder, Völker und Könige in seine Gewalt und sie wurden ihm zinsbar. 6Darnach aber sank er auf das Krankenlager und fühlte, dass er sterben werde. 7Da berief er seine angesehensten Diener, die von Jugend auf mit ihm erzogen waren, und verteilte sein Reich unter sie noch bei Lebzeiten. 8Alexander hatte zwölf Jahre regiert, als er starb. 9Und seine Diener erlangten die Herrschaft, ein jeder an seinem Orte. 10Und alle setzten sich nach seinem Tode Kronen auf, ebenso ihre Söhne nach ihnen viele Jahre hindurch, und viel Übles ward auf Erden verübt. 11Aus ihnen ging ein sündhafter Sprössling hervor, Antiochus der Erlauchte, der Sohn des Königs Antiochus, welcher in Rom als Geisel gelebt hatte, und ward König im hundertsiebenunddreißigsten Jahre der Herrschaft der Griechen. 12Zu jener Zeit traten in Israel ruchlose Leute auf und überredeten viele, indem sie sprachen: Auf, lasset uns einen Bund mit den Völkern um uns her schließen, denn seitdem wir uns von ihnen abgesondert haben, hat uns viel Unheil betroffen. 13Diese Rede gefiel in ihren Augen. 14Und einige aus dem Volke entschlossen sich und gingen zum Könige; diesen gab er Gewalt, die Satzungen der Heiden zu üben. 15Sie bauten also eine Übungsschule in Jerusalem nach dem Brauche der Heiden. 16Und sie stellten sich die Vorhaut wieder her und fielen von dem heiligen Bunde ab, schlossen sich an die Heiden an und verkauften sich dazu, Böses zu tun. 17Als nun Antiochus sich in seiner Herrschaft befestigt sah, schickte er sich an, Ägypten derselben zu unterwerfen, um über beide Reiche zu gebieten. 18Deshalb drang er in Ägypten ein mit einem mächtigen Heere, mit Wagen und Elefanten und Reitern und einer zahlreichen Menge von Schiffen 19und führte gegen Ptolemäus, den König von Ägypten, Krieg. Da geriet Ptolemäus in Furcht vor ihm und ergriff die Flucht und zahlreiche Verwundete fielen. 20Auch nahm Antiochus die festen Städte im Lande Ägypten ein und gewann die Beute des Landes Ägypten. 21Nachdem er Ägypten geschlagen, kehrte Antiochus heim im hundertdreiundvierzigsten Jahre und zog hinauf gegen Israel 22und kam nach Jerusalem mit einer starken Heeresmacht. 23Und er trat in das Heiligtum mit frechem Übermut und nahm den goldenen Altar weg und den Leuchter des Lichtes und alle Geräte desselben und den Tisch für die Schaubrote, die Becken, die Schalen, die goldenen Mörser, den Vorhang, die Kränze und den goldenen Schmuck an der Vorderseite des Tempels und er zerschlug alles. 24Auch das Silber und Gold und die kostbaren Gefäße nahm er, ebenso was er an verborgenen Schätzen fand. Und nachdem er alles genommen hatte, zog er fort in sein Land. 25Auch richtete er Blutvergießen an und redete mit großem Hochmute. 26Darüber entstand ein großes Wehklagen in Israel, in allen Wohnsitzen desselben. 27Es jammerten die Fürsten und die Ältesten, die Jungfrauen und die Jünglinge verzagten und die Schönheit der Frauen schwand dahin. 28Alle Gatten erhoben Wehklage und die Neuvermählten saßen weinend in ihrem Brautgemache. 29Das Land erbebte wegen seiner Bewohner und das ganze Haus Jakob war mit Schmach bedeckt. 30Zwei Jahre darnach entsandte der König einen Vorsteher der Abgaben in die Städte Judas und dieser kam nach Jerusalem mit zahlreicher Mannschaft. 31Er redete zu ihnen friedliche Worte in trüglicher Gesinnung und sie schenkten ihm Glauben. 32Doch plötzlich überfiel er die Stadt und brachte ihr eine große Niederlage bei und tötete viel Volk aus Israel. 33Alsdann plünderte er die Stadt, steckte sie in Brand und zerstörte ihre Häuser und Mauern ringsumher. 34Die Weiber und Kinder aber führten sie gefangen hinweg und bemächtigten sich des Viehes. 35Dann befestigten sie die Davidsstadt mit einer großen und starken Mauer und festen Türmen und sie ward ihre Burg. 36In diese legten sie gottloses Volk, ruchlose Leute und befestigten sich fest darin, sie versahen sich mit Waffen und Lebensmitteln und brachten die Beute aus Jerusalem dorthin zusammen 37zur Aufbewahrung und sie wurden ein großer Fallstrick. 38Und dies ward ein Hinterhalt für das Heiligtum und ein schlimmer Widersacher für Israel. 39Sie vergossen unschuldig Blut rings um das Heiligtum und entweihten dasselbe. 40Da flohen die Bewohner Jerusalems ihretwillen und die Stadt ward eine Behausung von Fremden, so dass sie ihrem Geschlechte fremd ward und ihre Kinder sie verließen. 41Ihr Heiligtum ward verödet wie eine Wüste, ihre Festtage wurden in Trauer verkehrt, ihre Sabbate in Schmach und ihre Ehre in nichts. 42So groß wie ihre Herrlichkeit ward jetzt ihre Schmach und ihre Hoheit wurde in Trauer verkehrt. 43Hierauf erließ der König Antiochus Schreiben an sein ganzes Reih, dass alle ein Volk sein und jeder sein eigenes Gesetz verlassen sollte. 44Da fügten sich alle Völker dem Befehl des Königs Antiochus, 45auch viele aus Israel unterwarfen sich seinem Frondienst, opferten den Götzen und entweihten den Sabbat. 46Auch sandte der König Schreiben durch Boten nach Jerusalem und in alle Städte von Juda, dass sie die Gesetze derer, welche im Lande fremd waren, befolgen, 47der Darbringung von Brandopfern, Schlachtopfern und Sühnopfern im Tempel Gottes Einhalt tun 48und die Feier des Sabbats und der Festtage untersagen sollten. 49Auch befahl er, das Heiligtum und das heilige Volk Israel zu verunreinigen, 50Altäre, Tempel und Götzenbilder zu errichten und Schweinefleisch und unreine Tiere zu opfern, 51ihre Söhne unbeschnitten zu lassen und ihre Seelen mit allerlei Unreinem und Greuel zu beflecken, so dass sie des Gesetzes vergäßen und alle Satzungen Gottes abänderten. 52Wer nicht nach dem Befehl des Königs Antiochus tun würde, sollte sterben. 53Dem allem gemäß sandte er in sein ganzes Reich Schreiben aus und setzte Amtleute über das Volk, welche die Ausführung derselben erzwingen sollten. 54Diese also befahlen den Städten Judas, Opfer darzubringen. 55Da schlossen sich viele vom Volke, die das Gesetz des Herrn verlassen hatten, ihnen an und taten Böses im Lande. 56Und sie verscheuchten das Volk Israel an abgelegene Orte, in verborgene Zufluchtsstätten. 57Am fünfzehnten Tage des Monats Kasleu im hundertfünfundvierzigsten Jahre aber errichtete der König Antiochus ein greuliches Götzenbild der Verwüstung auf dem Altare Gottes und man baute Altäre in allen Städte Judas ringsumher. 58Auch vor den Türen der Häuser und auf den Straßen brachte man Räucherwerk und Opfer dar 59und zerriss die Gesetzbücher Gottes und verbrannte sie im Feuer. 60Und bei wem immer sich die Bundesbücher des Herrn fanden, und wer das Gesetz des Herrn beobachtete, der wurde dem Befehle des Königs gemäß getötet. 61Nach Kräften taten jene also an dem Volke Israel, an denen, welche in den Städten sich fanden, Monat für Monat. 62Und am fünfundzwanzigsten Tage des Monats opferten sie auf dem Altare, der auf dem Altare Gottes stand. 63Und die Frauen, welche ihre Söhne beschneiden ließen, tötete man nach dem Befehle des Königs Antiochus. 64Und man hing die Knäblein an ihren Hals in allen ihren Häusern und tötete auch die, welche sie beschnitten hatten. 65Viele aber von dem Volke Israel beschlossen bei sich, nichts Unreines zu essen und wollten lieber sterben, als sich mit unreinen Speisen verunreinigen. 66Sie wollten das heilige Gesetz Gottes nicht verletzen und wurden getötet. 67Und es erging ein sehr großes Zorngericht über das Volk.

1. Makkabäer 2

1In jenen Tagen erhob sich Mathathias, der Sohn Johannes, des Sohnes Simeons, Priester aus der Familie Joaribs von Jerusalem, der auf dem Berge zu Modin wohnte 2und fünf Söhne hatte: Johannes, mit dem Zunamen Gaddis, 3Simon, mit dem Zunamen Thasi, 4Judas, der der Machabäer genannt wurde, 5Eleazar, mit dem Zunamen Abaron, und Jonathan, mit dem Zunamen Apphus. 6Als diese das Böse sahen, das unter dem Volke von Juda und in Jerusalem geschah, 7sprach Mathathias: Wehe mir! warum bin ich geboren, diese Vernichtung meines Volkes und die Vernichtung der heiligen Stadt zu sehen und dabei untätig zu sitzen, während sie in die Gewalt der Feinde gegeben wird? 8Das Heiligtum ist in die Hände der Fremden geraten und ihr Tempel ist wie das Haus eines ehrlosen Menschen geworden. 9Ihre herrlichen Geräte sind als Beute fortgeführt, ihre Greise wurden auf ihren Straßen getötet und ihre Jünglinge sind durch das Schwert der Feinde gefallen. 10Welches Volk hat nicht ihr Reich in Besitz genommen und sich nicht ihrer Beute bemächtigt? 11All ihr Schmuck ist hinweggenommen, sie, die frei war, ist eine Sklavin geworden. 12Und siehe, unser Heiligtum, unsere Schönheit, unsere Herrlichkeit ist verheert und die Heiden haben sie entweiht. 13Wozu sollen wir denn noch leben? 14Und Mathathias und seine Söhne zerrissen ihre Kleider und legten Bußkleider an und trugen schweres Leid. 15Es kamen aber Abgesandte vom Könige Antiochus dorthin, um alle, die sich in die Stadt Modin geflüchtet, zu zwingen, Schlachtopfer und Rauchopfer darzubringen und vom Gesetze Gottes abzufallen. 16Während nun viele aus dem Volke Israel sich fügten und sich ihnen anschlossen, blieben Mathathias und seine Söhne standhaft. 17Da begannen die, welche von Antiochus gesandt waren, und sprachen zu Mathathias: Du bist der Erste, Angesehenste und Größte in dieser Stadt und mächtig durch Söhne und Brüder; 18so tritt nun zuerst herzu und tue, wie der König befiehlt, so wie dies alle Völker und die Männer von Juda und die in Jerusalem Zurückgebliebenen getan haben; so wirst du mit deinen Söhnen zu den Freunden des Königs gehören und mit Gold, Silber und vielen Geschenken überhäuft werden. 19Mathathias aber antwortete und sprach mit lauter Stimme: Wenn auch alle Völker dem Könige Antiochus gehorchen, dass ein jeder von dem gebotenen Gottesdienste seiner Väter abfällt und sich seinen Geboten fügt, 20so werden doch ich und meine Söhne und meine Brüder dem Gesetze unserer Väter gehorchen. 21Gott bewahre uns davor! Es frommt uns nicht, das Gesetz und die Vorschriften Gottes zu verlassen. 22Den Worten des Könige Antiochus werden wir nicht gehorchen und nicht opfern, dass wir so die Gebote unseres Gesetzes übertreten und einen andern Weg einschlagen sollten. 23Nachdem er alle diese Worte gesprochen, trat ein Jude vor aller Augen herzu, um den Götzen auf dem Altare der Stadt Modin dem Befehle des Königs gemäß zu opfern. 24Als Mathathias dies sah, ergriff ihn Schmerz und sein Inneres erbebte und sein Zorn entbrannte, der Vorschrift des Gesetzes gemäß, und herzueilend tötete er ihn am Altare. 25Aber auch den Mann, welchen der König Antiochus gesandt, der zu opfern zwingen sollte, tötete er zur selben Zeit und riss den Altar nieder. 26Und er eiferte für das Gesetz, wie Phinees dem Zamri, dem Sohne Saloms, gegenüber getan. 27Sodann ließ Mathathias in der Stadt mit lauter Stimme ausrufen: Wer immer für das Gesetz eifert und den Bund aufrecht hält, ziehe aus, mir nach! 28So flohen er und seine Söhne auf das Gebirge und ließen alles zurück, was sie in der Stadt hatten. 29Zur selben Zeit zogen viele, welche Recht und Gerechtigkeit suchten, in die Wüste hinab 30und blieben daselbst mit ihren Kindern, ihren Frauen und ihrem Vieh, weil immer neues Unheil über sie kam. 31Indes wurde den Männern des Königs und dem Heere, das in Jerusalem, in der Davidsstadt, war, berichtet, dass Leute, welche das Gebot des Königs verwarfen, in Schlupfwinkel der Wüste entwichen und viele ihnen gefolgt seien. 32Alsbald zogen jene gegen sie aus und rüsteten sich zum Kampfe wider sie am Sabbate. 33Und sie sprachen zu ihnen: Wolltet ihr auch jetzt noch Widerstand leisten? Kommet heraus und tuet nach dem Befehle des Königs Antiochus, so sollt ihr am Leben bleiben. 34Sie aber antworteten: Wir werden nicht hinauskommen und nicht nach dem Befehle des Königs tun, dass wir den Sabbat entheiligen sollten. 35Da beeilten sich jene, einen Angriff auf sie zu machen. 36Diese aber antworteten ihnen nicht noch schleuderten sie einen Stein auf sie noch verrammelten sie ihre Schlupfwinkel, 37sondern sprachen: Lasset uns alle sterben in unserer Unschuld! Himmel und Erde werden Zeugen für uns sein, dass ihr uns ungerechterweise tötet. 38Jene also griffen sie am Sabbate an und sie kamen mit ihren Frauen und ihren Kindern und ihrem Vieh um, gegen tausend Seelen. 39Als Mathathias und seine Freunde dies erfuhren, trauerten sie gar sehr um sie. 40Und sie sprachen untereinander: Wenn wir alle tun, wie unsere Brüder getan haben, und nicht wider die Heiden um unser Leben und für unser Gesetz kämpfen, so werden sie uns bald von der Erde vertilgen. 41Sie beschlossen also an jenem Tage und sprachen: Gegen jeden, der uns am Sabbatstage angreift, wollen wir kämpfen, dass wir nicht alle sterben, wie unsere Brüder in den Schlupfwinkeln gestorben sind. 42Hierauf sammelten sich die Assidæer zu ihnen, eine tapfere Schar aus Israel, alle Eiferer für das Gesetz. 43Auch alle, welche vor dem Unheil flohen, begaben sich zu ihnen und brachten ihnen Verstärkung. 44So bildeten sie ein Heer und schlugen die Sünder in ihrem Zorn und die Gottlosen in ihrem Grimm, während die Übriggebliebenen zu den Heiden flohen, um zu entkommen. 45Mathathias aber und seine Genossen zogen umher, zerstörten die Altäre 46und beschnitten alle unbeschnittenen Knaben, soviel sie innerhalb der Grenzen Israels fanden, und zeigten sich als tapfere Männer. 47Sie verfolgten die Übermütigen und ihr Beginnen hatte gutes Gelingen. 48Und sie befreiten das Gesetz aus der Gewalt der Heiden und aus der Hand der Könige und ließen die Sünder nicht emporkommen. 49Als nun die Zeit herankam, dass Mathathias sterben sollte, sprach er zu seinen Söhnen: Jetzt ist der Übermut mächtig geworden und die Züchtigung und es ist eine Zeit der Verwüstung und grimmiger Zorn. 50So eifert denn nun, meine Söhne! für das Gesetz und gebet euer Leben für den Bund eurer Väter hin. 51Seid der Taten eurer Väter eingedenk, welche jene zu ihrer Zeit vollbrachten, und ihr werdet großen Ruhm und einen unsterblichen Namen erlangen. 52Ward nicht Abraham treu erfunden in der Prüfung und ihm dies zur Gerechtigkeit angerechnet? 53Joseph beobachtete in der Zeit seiner Bedrängnis das Gebot und ward so Herr von Ägypten. 54Phinees, unser Ahne, hatte brennenden Eifer für Gott und erhielt deshalb die Verheißung des Priestertums auf immer. 55Da Jesus den Befehl erfüllte, ward er Führer in Israel. 56Weil Kaleb in der Versammlung Zeugnis ablegte, erhielt er Erbbesitz. 57David erlangte durch seine Barmherzigkeit den Thron des Reiches auf ewige Zeiten. 58Elias ward, da er für das Gesetz eiferte, in den Himmel aufgenommen. 59Ananias, Azarias und Misael glaubten und wurden deshalb aus den Flammen errettet. 60Daniel ward ob seiner Lauterkeit vor dem Rachen der Löwen errettet. 61Und so erwäget von Geschlecht zu Geschlecht, dass alle, die auf ihn hoffen, nicht unterliegen. 62Daher fürchtet euch nicht vor den Drohungen eines sündhaften Menschen, denn seine Herrlichkeit ist Kot und Gewürm. 63Heute erhebt er sich und morgen ist er nicht mehr zu finden, denn er ist wieder in feinen Staub zurückgekehrt und seine Anschläge sind vernichtet. 64Darum, meine Söhne! Seid stark und tretet mannhaft für das Gesetz ein, denn durch dasselbe werdet ihr verherrlicht werden. 65Und siehe, euer Bruder Simon, von ihm weiß ich, dass er ein Mann des Rates ist; auf ihn höret allezeit, er soll euch Vater sein. 66Judas, der Machabäer, stark und tapfer von seiner Jugend an, soll euer Heerführer sein und den Kampf des Volkes führen. 67Ihr aber sammelt zu euch alle, welche das Gesetz beobachten, und nehmet Rache für euer Volk. 68Übet Vergeltung an den Heiden und seid bedacht auf die Gebote des Gesetzes! 69Hierauf segnete er sie und ward seinen Vätern beigesellt. 70Er starb im einhundertundsechsundvierzigsten Jahre und ward von seinen Söhnen in der Grabstätte seiner Väter zu Modin begraben und ganz Israel hielt über ihn große Trauerklage.

1. Makkabäer 3

1Hierauf trat Judas, genannt der Machabäer, sein Sohn, an seine Stelle. 2Und alle seine Brüder halfen ihm, samt allen, welche sich seinem Vater angeschlossen hatten, und sie führten den Kampf Israels mit Freuden. 3Und er schaffte seinem Volke weithin Ruhm und legte sich den Harnisch an wie ein Riese und umgürtete sich mit seinen Kriegswaffen im Kampfe und schützte das Heerlager mit seinem Schwerte. 4Einem Löwen glich er in seinen Taten und war wie ein junger Löwe, der nach Beute brüllt. 5Er spürte die Gottlosen auf und verfolgte sie, und die sein Volk beunruhigten, verbrannte er im Feuer. 6Aus Schrecken vor ihm flohen seine Feinde, alle Übeltäter wurden bestürzt und die Rettung ward glücklich durch seine Hand vollbracht. 7Vielen Königen verursachte er Kummer, Jakob aber erfreute er durch seine Taten und sein Andenken bleibt auf ewig in Segen. 8Er durchzog die Städte Juda und vertilgte daraus die Gottlosen und wendete den Zorn von Israel ab. 9Deshalb ward sein Name berühmt bis an das Ende der Erde und er sammelte die, welche dem Untergange nahe waren. 10Apollionius aber sammelte die Heiden und ein zahlreiches und starkes Heer aus Samaria, um wider Israel zu kämpfen. 11Da Judas dies erfuhr, zog er aus, ihm entgegen, und schlug ihn und tötete ihn und es fielen viele Verwundete, die übrigen aber flohen. 12Da nahm Judas ihre Beute, auch das Schwert des Apollonius erbeutete er und kämpfte damit, so lange er lebte. 13Als nun Seron, der Befehlshaber der Heeresmacht von Syrien, hörte, dass Judas eine Schar von Getreuen, eine Genossenschaft, um sich gesammelt habe, 14sprach er: Ich will mir einen Namen schaffen und berühmt machen im Reiche und will Judas und seine Gefährten, welche den Befehl des Königs missachten, bekämpfen. 15Und er rüstete sich und mit ihm zog ein Heer von Gottlosen heran, starke Helfer, um Rache an den Söhnen Israels zu nehmen. 16Sie kamen bis nahe an Bethoron heran, von dort zog Judas ihnen mit wenigen Leuten entgegen. 17Als diese das Heer gegen sich anrücken sahen, sprachen sie zu Judas: Wie werden wir, so gering an Zahl, wider eine so große und so mächtige Menge kämpfen können? Dazu sind wir heute von dem Fasten ermattet. 18Da sprach Judas: Es ist leicht, dass viele in die Hand weniger übergeben werden, und vor dem Gott des Himmels macht es keinen Unterschied, durch viele oder durch wenige zu erretten; 19denn nicht auf der Größe des Heeres beruht der Sieg im Kampfe, sondern vom Himmel kommt die Stärke. 20Jene ziehen gegen uns mit einer trotzigen Schar voll Übermut heran, um uns, unsere Frauen und unsere Kinder zu vernichten und um uns auszuplündern; 21wir aber wollen für unser Leben und für unsere Gesetze kämpfen 22und der Herr selbst wird sie vor unsern Augen niederschmettern, darum fürchtet euch nicht vor ihnen! 23Nachdem er so gesprochen, stürzte er plötzlich auf sie ein und Seron ward mit seinem Heere vor ihm aufgerieben. 24Dann verfolgte er ihn am Abstiege von Bethoron bis in die Ebene und es fielen von jenen achthundert Mann, die übrigen aber flohen in das Philisterland. 25Da befiel Furcht und Schrecken vor Judas und seinen Brüdern alle Völker ringsumher, 26ja, sein Name kam bis vor den König und von den Schlachten des Judas erzählten alle Völker. 27Als aber der König Antiochus diese Dinge erfuhr, ward er sehr zornig und er sandte aus und ließ das Heer seines ganzen Reiches sammeln, eine sehr gewaltige Heeresmacht. 28Und er tat seine Schatzkammer auf und ließ seinem Heere auf ein Jahr Gold geben und befahl ihnen, zu allem bereit zu sein. 29Als er aber sah, dass das Geld in seinem Schatze ausging und dass die Einkünfte des Landes spärlich wurden wegen des Aufruhrs und des Schadens, den er im Lande angerichtet hatte, um die Bräuche aufzuheben, welche von alters her in Übung waren, 30geriet er in Furcht, er möchte, wie schon ein und das andere Mal, nichts für den Aufwand und die Geschenke haben, welche er zuvor mit freigebiger Hand gespendet, so dass er die Könige vor ihm übertraf. 31Darüber sehr beunruhigt, beschloss er, nach Persien zu ziehen und von jenen Landschaften Abgaben zu erheben und viel Geld zusammenzubringen. 32Den Lysias aber, einen angesehenen Mann aus königlichem Geblüte, ließ er für die Verwaltung des Reiches vom Euphratstrome bis an den Fluss Ägyptens zurück 33und empfahl ihm, den Antiochus, seinen Sohn, zu erziehen, bis er zurückkehrte. 34Auch übergab er ihm die Hälfte des Heeres und die Elefanten und gab ihm Weisung über alles, was er vorhatte, und über die Einwohner von Judäa und Jerusalem, 35dass er gegen sie ein Heer entsenden sollte, um die Macht Israels und die Überbleibsel Jerusalems zu zermalmen und auszurotten und ihr Andenken von dieser Stätte zu vertilgen, 36Fremde in ihr gesamtes Gebiet als Anwohner zu verpflanzen und ihr Land durch das Los zu verteilen. 37Der König selbst aber nahm den übrigen Teil des Heeres und zog von Antiochia, der Hauptstadt seines Reiches, im hundertsiebenundvierzigsten Jahre fort, ging über den Euphratstrom und durchzog die obern Länder. 38Lysias aber wählte den Ptolemäus, den Sohn des Doryminus, und Nikanor und Gorgias, mächtige Männer aus der Zahl der Freunde des Königs, 39und sandte mit ihnen vierzigtausend Mann zu Fuß und siebentausend Mann zu Pferd, um in das Land Juda zu ziehen und es zu verheeren nach dem Befehle des Königs. 40Diese rückten mit ihrer ganzen Streitmacht vor und zogen heran und lagerten sich bei Emmaus in der Ebene. 41Als nun die Kaufleute jener Gegend von ihnen hörten, nahen sie Silber und Gold in großer Menge und Knechte und kamen in das Lager, um die Söhne Israel als Sklaven zu kaufen; und schloss sich ihnen ein Heer aus Syrien und dem Lande der Fremdlinge an. 42Da aber Judas und seine Brüder sahen, dass das Unheil immer größer werde und dass die Heere sich ihrem Gebiete näherten, auch von dem Befehle des Königs erfuhren, der geboten, das Volk zu verderben und zu vernichten, 43sprachen sie zueinander: Lasset uns unserem niedergebeugten Volke aufhelfen und für unser Volk und unser Heiligtum kämpfen! 44Und die Schar sammelte sich, um bereit zu sein zum Streite, um zu beten und Erbarmen und Gnade zu erflehen. 45Jerusalem aber war unbewohnt und einer Wüstenei gleich, keines ihrer Kinder ging mehr aus und ein und das Heiligtum war niedergetreten; Fremdlinge waren in der Burg, die eine Wohnstätte der Heiden war; hinweggenommen war die Freude von Jakob und verstummt daselbst Flöte und Zither. 46Sie versammelten sich also und kamen nach Maspha, gegenüber von Jerusalem, denn in Maspha war ehedem eine Betstätte für Israel. 47Und sie fasteten an jenem Tage, legten Bußgewänder an, streuten Asche auf ihr Haupt, zerrissen ihre Kleider 48und breiteten das Gesetzbuch aus, in dem die Heiden etwas finden wollten, was Ähnlichkeit mit ihren Götzen hätte. 49Auch brachten sie die Priesterkleider, die Erstlinge und Zehnten herbei, stellten die Nazaräer dar, welche ihre Zeit erfüllt hatten, 50und riefen mit lauter Stimme zum Himmel und sprachen: Was sollen wir mit diesen beginnen und wohin sollen wir sie bringen? 51Dein Heiligtum ist niedergetreten und entweiht und deine Priester sind in Trauer und Erniedrigung versetzt. 52Siehe, die Heiden haben sich wider uns versammelt, um uns zu vertilgen, du weißt, was sie wider uns planen. 53Wie sollen wir aber vor ihnen standhalten können, wenn nicht du, o Gott! uns hilfst? 54Hierauf ließen sie die Trompeten mit großem Klange erschallen. 55Darnach setzte Judas Anführer über das Volk, über tausend und über hundert und über fünfzig und über zehn. 56Und er gebot denen, welche Häuser gebaut, sich ein Weib gefreit oder Weinberge gepflanzt hatten, oder die furchtsam seien, dass sie ein jeder in sein Haus zurückkehren sollten, dem Gesetze gemäß. 57Alsdann brach das Heer auf und lagerte sich südlich von Emmaus. 58Und Judas sprach: Rüstet euch und zeiget euch als wackere Männer und seid bereit für morgen, gegen diese Heiden zu kämpfen, welche sich wider uns vereint haben, um uns und unser Heiligtum zu vertilgen; 59denn es ist besser für uns, im Kampfe zu sterben als das Unglück unseres Volkes und unseres Heiligtums zu sehen. 60Wie es aber im Himmel beschlossen ist, also geschehe es!

1. Makkabäer 4

1Und Gorgias nahm fünftausend Mann und tausend auserlesene Reiter und sie brachen des Nachts mit dem Heere auf, 2um das Heerlager der Juden zu überfallen und diese unvermutet zu schlagen; Leute aus der Bug dienten ihnen dabei als Führer. 3Als Judas dies hörte, brach er mit seinen tapferen Kriegern auf, um die Heeresmacht des Königs, welche in Emmaus war, zu schlagen, 4denn das Heer war noch vom Lager entfernt und zerstreut. 5Da nun Gorgias des Nachts in das Lager des Judas kam und niemand fand, suchte er sie auf dem Gebirge, weil er dachte: Sie fliehen vor uns. 6Doch als es Tag geworden war, erschien Judas in der Ebene mit nur dreitausend Mann, welche keine brauchbaren Schilde und Schwerter hatten. 7Als diese das starke, mit Panzern geschützte Heer der Feinde sahen, dazu die Reiterei auf den Seiten, lauter kriegsgeübte Leute, 8sprach Judas zu den Männern, die bei ihm waren: Fürchtet euch nicht vor ihrer Menge und zaget nicht vor ihrem Angriffe! 9gedenket, wie unsere Väter im roten Meere errettet wurden, als Pharao sie mit großer Heeresmacht verfolgte. 10Und nun lasset uns zum Himmel rufen, und der Herr wird sich unser erbarmen und des Bundes unserer Väter eingedenk sein und dieses Heer heute vor uns schlagen. 11Dann werden alle Völker erkennen, dass Israel einen Erretter und Erlöser hat! 12Als nun die Fremden ihre Augen erhoben und jene heranrücken sahen, 13zogen sie aus dem Lager zum Kampfe aus, aber die bei Juda waren, stießen in die Trompeten. 14Alsbald wurden sie handgemein und die Heiden wurden völlig geschlagen und flohen in die Ebene. 15Die letzten von ihnen fielen durch das Schwert. Und sie verfolgten sie bis Gezeron und bis in die Ebenen von Idumäa, Azot und Jamnia und es fielen von ihnen gegen dreitausend Mann. 16Als Judas nun mit seinem Heere, das ihm folgte, zurückgekehrt war, 17sprach er zu dem Volke: Lasset euch nicht nach der Beute gelüsten, denn es steht uns noch Kampf bevor, 18Gorgias ist mit seinem Heere auf dem Gebirge uns nahe. Tretet vielmehr nun fest unseren Feinden entgegen und überwindet sie, dann möget ihr die Beute ohne Furcht nehmen. 19Während Judas noch so redete, siehe, da erschien eine Abteilung, welche von dem Gebirge herkam. 20Da sah Gorgias, dass die Seinigen in die Flucht geschlagen und ihr Lager angezündet sei; denn der Rauch, den man sah, zeigte, was geschehen war. 21Als sie dies erblickten, gerieten sie in große Furcht, da sie auch Judas mit seinem Heere in der Ebene zum Kampfe bereit sahen, 22und sie flohen insgesamt in das Gefilde der Fremdlinge. 23Da wendete sich Judas um zur Plünderung des Lagers und sie erbeuteten viel Gold und Silber und Hyacinth und Meerpurpur und große Reichtümer. 24Und heimkehrend, sangen sie einen Lobgesang und priesen Gott zum Himmel empor, dass er gütig ist, dass seine Barmherzigkeit ewig währt. 25So widerfuhr Israel an jenem Tage großes Heil. 26So viele aber von den Fremden entkommen waren, kamen und verkündeten dem Lysias alles, was geschehen war. 27Da er dies vernahm, ward er bestürzt und niedergeschlagen, dass es Israel nicht so ergangen, wie er gewollt und wie der König ihm aufgetragen hatte. 28Im folgenden Jahre aber sammelte Lysias sechzigtausend auserlesene Männer und fünftausend Reiter, um die Juden zu vernichten. 29Diese zogen nach Judäa und schlugen ein Lager bei Bethoron auf, Judas aber zog ihnen mit zehntausend Mann entgegen. 30Da diese sahen, dass das Heer stark war, betete Judas und sprach: Gepriesen seist du, Retter Israels! Der du die Kraft des Mächtigen durch die Hand deines Dieners David vernichtet und das Heer der Fremdlinge in die Hand Jonathas, des Sohnes Sauls, und seines Waffenträgers überliefert hast. 31Überliefere auch dieses Heer in die Hand deines Volkes Israel, dass sie zuschanden werden mit ihrer Kriegsmacht und ihren Reitern. 32Jage ihnen Furcht ein und lass ihre trotzige Zuversicht auf ihre Stärke hinschwinden, dass sie geschlagen und vernichtet werden. 33Wirf sie durch das Schwert derer nieder, die dich lieben, damit dich alle, die deinen Namen kennen, mit Lobgesängen preisen! 34Hierauf begannen sie die Schlacht und es fielen vom Heere des Lysias fünftausend Mann. 35Als nun Lysias die Flucht der Seinigen und den Mut der Juden sah, und dass diese bereits seien, entweder zu leben oder tapfer zu sterben, brach er nach Antiochia auf und warb Truppen, um mit noch größerer Macht wieder nach Judäa zu kommen. 36Judas aber und seine Brüder sprachen: Sehet, unsere Feinde sind geschlagen; lasset uns denn hinaufziehen, das Heiligtum zu reinigen und wieder einzuweihen! 37Da versammelte sich das ganze Heer und sie zogen auf den Berg Sion hinauf. 38Als sie nun das Heiligtum verwüstet, den Altar entweiht, die Tore verbrannt und in den Vorhöfen Gesträuch wachsen sahen wie in einem Walde oder auf dem Gebirge und die Zellen zerstört, 39zerrissen sie ihre Kleider und hielten eine große Wehklage und streuten Asche auf ihr Haupt. 40Und sie fielen auf ihr Angesicht zur Erde nieder und stießen in die Trompeten, mit denen man die Zeichen gab, und erhoben ihre Stimme gen Himmel. 41Hierauf ordnete Judas Männer ab, die, welche in der Burg waren, anzugreifen, bis sie das Heiligtum gereinigt haben würden. 42Auch erwählte er Priester, die ohne Tadel und eifrige Beobachter des Gesetzes Gottes waren. 43Diese reinigten das Heiligtum und schafften die Steine des Greuels fort an einen unreinen Ort. 44Sodann ratschlagte Judas wegen des entweihten Brandopferaltares, was mit diesem geschehen solle. 45Da fiel ihnen der gute Rat bei, ihn niederzureißen, damit es ihnen nicht etwa zum Schimpf gereiche, dass die Heiden ihn entweiht hatten, und so rissen sie ihn nieder 46und legten die Steine an einem geeigneten Orte auf dem Tempelberge nieder, bis ein Prophet käme, der darüber eine Entscheidung gäbe. 47Dann nahmen sie unbehauene Steine dem Gesetze gemäß und erbauten einen neuen Altar, nach dem Vorbilde des früheren. 48Auch stellten sie das Heiligtum und das Innere des Tempels her und weihten das Gebäude und die Vorhöfe. 49Und sie fertigten neue heilige Geräte an und brachten den Leuchter, den Räucheraltar und den Tisch in den Tempel. 50Ferner legten sie Räucherwerk auf den Altar und zündeten die Lampen auf dem Leuchter an, dass sie im Tempel leuchteten. 51Auch legten sie die Brote auf den Tisch und hingen die Vorhänge auf und vollendeten so alles, was sie begonnen hatten. 52Am fünfundzwanzigsten Tage aber des neunten Monats (nämlich des Monats Kasleu), im hundertachtundvierzigsten Jahre erhoben sie sich früh 53und brachten Opfer dar, wie es das Gesetz verlangt, auf dem neuen Brandopferaltar, den sie gebaut hatten. 54Um die Zeit und an demselben Tage, an welchem die Heiden ihn entweiht hatten, an eben diesem ward er mit Lobgesängen und Zithern und Harfen und Cymbelspiel wieder eingeweiht. 55Da fiel das ganze Volk auf sein Angesicht nieder und sie beteten an und priesen zum Himmel empor den, der ihnen Gelingen gegeben. 56Und sie feierten die Einweihung des Altares acht Tage hindurch und brachten Brandopfer mit Freuden dar und opferten Heils- und Lobopfer. 57Auch schmückten sie die Vorderseite des Tempels mit goldenen Kränzen und mit Schildchen und weihten die Tore und Zellen ein und versahen diese mit Türen. 58Und es herrschte eine sehr große Freude im Volke, dass die von den Heiden verursachte Schmach abgewandt war. 59Und Judas und seine Brüder und die ganze Gemeinde Israels ordneten an, dass die Tage der Altarsweihe zu ihrer Zeit, alljährlich acht Tage lang, vom fünfundzwanzigsten Tage des Monats Kasleu an, mit Freude und Frohlocken gefeiert werden sollten. 60Zur selben Zeit befestigten sie den Berg Sion ringsum mit hohen Mauern und starken Türmen, damit die Heiden nicht wiederkommen und ihn niedertreten sollten, wie sie zuvor getan. 61Auch legte er eine Besatzung hinein, um ihn zu bewahren, und befestigte ihn zum Schutze für Bethsura, damit das Volk ein Bollwerk gegen Idumäa hätte.

Sie möchten selbst einen Tag einlesen? Zum Lesekalender