undefined. undefined NaN · Donnerstag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Erste Lesung — Apg 5,27-33
Nach ihrer Befreiung aus dem Gefängnis durch einen Engel fand man die Apostel lehrend im Tempel. Und abermals wurden sie vor den Hohen Rat geführt und daran erinnert, dass man ihnen verboten hatte, im Namen Jesu zu lehren. Petrus stellt den Anspruch des Hohen Rates als menschlich hin, seinen eigenen, den zu verkünden, hingegen als Gottes Anspruch und er wiederholt in seiner Rede zum dritten Mal das Urbekenntnis zu Jesu Tod und Auferstehung. Er konnte nicht schweigen über das, was er und die anderen Apostel gesehen und erlebt hatten. Woher hatten sie, die einfachen Fischer, die Gabe, im Glauben zu lehren und den Mut, dem Hohen Rat in Jerusalem Angst einzujagen? Es war die Kraft des Heiligen Geistes. Sie vertrauten auf die Gnadengaben des Heiligen Geistes und wuchsen dabei über sich selbst hinaus. Mit der Kraft des Heiligen Geistes konnten sie die Frohe Botschaft verkünden, selbst unter Lebensgefahr. Aber der Hohe Rat ließ sich dadurch nicht zur Umkehr bewegen. Zorn und Tötungsabsicht waren die weiteren Reaktionen. Wie weit geht unser Vertrauen in den Herrn? Sind wir uns gewiss, dass wir unter seiner Führung allen Anforderungen und Herausforderungen des Lebens gewachsen sind? Was trauen wir uns zu, um seinem Reich auf dieser Welt zum Wachstum zu verhelfen? Beten wir täglich zum Heiligen Geist, dass er uns seine Gaben, seine Früchte, zur Verfügung stellt und so Anteil haben lässt an der Fortführung der Verkündigung?
Evangelium — Joh 3,31-36
Eine Zeit lang wirken Jesus und Johannes der Täufer gemeinsam in Judäa. Beide taufen, Jesus zieht dabei aber mehr Menschen an sich als Johannes. Dieser ist sich seiner von Gott zugedachten Rolle bewusst und freut sich über das Größerwerden Jesu im Gegensatz zu seinem Geringerwerden. Beim Vers der heutigen Perikope handelt es sich um ein Zeugnis des Täufers über Jesus. Der Täufer hebt dabei diesen als den hervor, der von oben kommt und daher „über allen“ steht. Doch wird dieses Zeugnis des Johannes bis heute von vielen Menschen nicht akzeptiert. Wer hingegen Gottes Wort vom Sohn bezeugt, annimmt und glaubt, hat bereits das ewige Leben. Das Einzige, was wir tun müssen und können, um dieses zu erhalten, ist, an Jesus als unseren Erlöser zu glauben. Glaubst du an den Herrn? Bedenke dabei, dass dieses Glauben auch das Vertrauen an sein Wort beinhaltet. Kennst du sein Wort? Wenn du es nicht kennst, wie willst du dem Herrn vertrauen und an ihn glauben? Beides öffnet dir erst den neuen Lebensweg mit einem Wandel deiner Gesinnung und die Erkenntnis des wahren Ziels des Lebens: Das ewige Leben. Nimm daher Jesu Wort fest in dir auf, lebe nach ihm und zeige dem Herrn auf diesem Weg deinen Glauben, dein Lohn für dich wird damit unermesslich sein.