undefined. undefined NaN · Freitag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Lesung · Apg 4,1-12Evangelium · Joh 21,1-14

Erste Lesung — Apg 4,1-12

Die heutige Lesung aus der Apostelgeschichte spricht von der ersten Konfrontation der Apostel mit den jüdischen Autoritäten. Ausschlaggebender Grund dafür war die Heilung eines Gelähmten durch Petrus im Tempel. Petrus und Johannes werden verhaftet, aber nicht primär wegen deren Verkündigung vor dem Volk, sondern um die Frage zu klären, woher die beiden die Fähigkeit zur Heilung des Gelähmten hatten. Die Verteidigungsrede des Petrus ähnelt aber eher einer kurzen Verkündigungsrede, in welcher er das Zeugnis für Jesus, das er bereits vor dem Volk abgelegt hatte, vor den Führern des Volkes wiederholte und bekräftigte, dass es auch für sie keine andere Rettung gibt als den Glauben an diesen Jesus, den Eckstein, den sie, die schlechten Bauleute, verworfen haben. Nur durch Jesus allein und die Anrufung seines Namens gibt es Rettung. Daher ist es auch unsere Aufgabe, in Jesu Namen das Heil zu verkünden. Wir dürfen im Namen Jesu das gute Wort sagen, die gute Nachricht verkünden, aufrichten, Wärme und Liebe geben, wo Eiseskälte für Starrheit und Härte sorgt. Durch den Heiligen Geist in uns, können wir auch zu Zeugen dieses Geistes für andere werden. Dafür hat uns Jesus den Geist als Beistand gegeben, damit wir nicht den Mut verlieren, sondern beherzt den Weg zur Auferstehung und zum wahren Leben gehen.

Evangelium — Joh 21,1-14

Sieben Jünger kehrten nach einer erfolglosen Nacht müde vom Fischfang zurück, als sie am Ufer einen Fremden sahen, der sie aufforderte, noch einmal auf den See hinauszufahren und diesmal ihre Netze auf der rechten Seite des Bootes auszuwerfen. Sie folgten diesem Rat und unerwarteterweise war das Netz in kurzer Zeit unfassbar voll. Da kam es ihnen zu Bewusstsein: Dieser Mann ist Jesus! Sie begriffen, dass ihr Leben nun nicht mehr so weitergehen kann und wird, wie bisher, sondern dass ab nun Jesus an ihrer Seite sein wird. Ihr Weg mit Jesus beginnt jetzt erst so richtig. Sie werden aufbrechen und in die ganze Welt gehen, um von ihm Zeugnis zu geben. Wenn die Mühen des Alltags fruchtlos bleiben, wenn dich Resignation lähmt, dann hör auf Jesus: „Wirf das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus und du wirst etwas finden!“ Jesus zeigt dir hier, dass es neben dem Weg, den du bis jetzt gegangen bist und der nun durch besondere Umstände blockiert ist und nicht mehr weiterführt, noch andere Möglichkeiten gibt, die zum Erfolg führen. Vielleicht bedeutet der neue Weg eine grundlegende Umstellung deiner Lebensführung. Doch wenn du auf Jesu Rat hörst, wird er dich bei der Umsetzung deiner Bemühungen nicht im Stich lassen.