undefined. undefined NaN · Dienstag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 2,36-40

Evangelium — Lk 2,36-40

Josef und Maria bringen Jesus, nach damaligem jüdischen Brauch, vierzig Tage nach seiner Geburt in den Tempel von Jerusalem. Zwei alte Menschen begegnen ihnen in der heiligen Stätte: Simeon und Hanna. Blicken wir auf die alte Frau: Sie war Witwe und hatte es als solche nicht leicht im Leben. Sie war aber nicht depressiv, lebte nicht zurückgezogen, war nicht nostalgisch und jammerte nicht. Im Gegenteil, sie kommt immer wieder in den Tempel, wie Simeon, und sie dient, lobt und preist Gott für alles. Und so wie Simeon fühlt sich auch Hanna wohl im Tempel, in der Nähe von Gott. Was sagt uns das? Es sagt uns: Nur bei Gott gibt es Geborgenheit. Es sagt uns, dass auch wir gerufen sind, Jesus, der uns immer wieder entgegenkommt, meistens in der Person eines hilfsbedürftigen Nächsten, an- und aufzunehmen. Es sagt uns, dass auch wir täglich Gott loben und preisen sollen, denn was wäre das Leben ohne Schöpfergott? Was wäre der Tod ohne Jesus Christus? Wer keine Hoffnung hat, dass er Jesus Christus begegnen wird oder sein Leben ohne Gott lebt, der hat schon verloren. Darum müssen wir die Sehnsucht nach Gott in uns wachhalten, damit die Begegnung mit ihm zur Freude und nicht zum Drama wird, denn er ist das Leben, unsere Hoffnung und Zukunft. Auch bei allen Widerwärtigkeiten welche das Leben für uns bereit hält.