undefined. undefined NaN · Hochfest der Geburt des Herrn

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 2,15-20

Evangelium — Lk 2,15-20

Unser Retter ist nicht weithin sichtbar, für alle erkennbar, mit Blitz und Donner, gekommen. Seine Geburt ereignete sich im Verborgenen und in der Stille der Nacht, abseits vom Glanz und Trubel der Mächtigen auf dieser Welt. Um ihn zu sehen, mussten die Hirten, während die anderen schliefen, aufbrechen und suchen. Hinweise dafür, wo sie ihn finden sollten, haben sie von den Engeln erhalten. Jesus machte und macht noch immer ganz leise auf sich aufmerksam, im Gegensatz zum Antichristen und so vielen Machthabern auf dieser Welt, die glauben, nur durch Gebrüll ihrer Position würdig zu werden und so die Menschen für sich gewinnen zu können. Gottes Botschaft ist hingegen eine stille, ob du sie annimmst oder nicht, liegt ganz an dir, an deiner Aufmerksamkeit und Bereitschaft zu Hören. In Joh 1,11-12 lesen wir dazu: „Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden“. Bist du schon erkennbar auf dem Weg zu Jesus? Oder schämst du dich dafür und dafür, Gott als deinen Vater anzuerkennen? Wenn du dich deines Glaubens schämst, könnte es sein, dass sich Gott eines Tages auch für dich schämen wird und dann leugnet, dass du sein Sohn oder seine Tochter bist. Bei wem wirst du dann Zuflucht finden? Hoffentlich nicht beim Antichristen, der auch dein Vater sein möchte, aber nur mit dem Wunsch, dich verschlingen zu können. Hüte dich vor ihm, denn bei ihm bist du rettungslos verloren. Komm zu Jesus, denn nur bei ihm bekommst du dein Heil!