undefined. undefined NaN · Hl. Stephanus
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Mt 10,17-22
Jesus sendet seine Jünger aus, um in seinem Namen Kranke zu heilen, Aussätzige reinzumachen, Dämonen auszutreiben und Tote aufzuerwecken. Er stattet sie dafür mit besonderen Kräften aus und warnt sie vor der Bosheit der Menschen, denn diese werden ihrer Botschaft keinen Glauben schenken und sie verfolgen, auspeitschen lassen und sie den Gerichten ausliefern. Sie werden wegen des Namens Jesu gehasst werden. Doch als wahrer Jünger des Herrn muss man in jeder Bedrängnis standhaft bleiben. Das Vertrauen in den Herrn muss stärker sein als alle Verlockungen und Gewalten der Welt. Der Weg Jesu ist kein einfacher Weg. Der erste, der durch sein Martyrium in die Fußspur des göttlichen Meisters trat, war der heilige Stephanus. Er starb wie Jesus, da er Gott sein Leben anvertraute und seinen Verfolgern vergab. Diese Haltung des Stephanus ist eine Einladung an jeden von uns, gläubig aus den Händen des Herrn zu empfangen, was das Leben für uns an Positivem aber auch an Negativem bereithält. Das Vertrauen auf Gott hilft uns, die mühseligen Momente anzunehmen und sie als Gelegenheit zu nutzen, um im Glauben zu wachsen und neue Beziehungen zu unseren Brüdern und Schwestern aufzubauen. Und so wie Stephanus seinen Peinigern vergeben hat, sollen auch wir vergeben. Es ist nicht leicht, das zu tun, doch die Vergebung weitet das Herz, bringt gemeinsames Teilen hervor, schenkt Gelassenheit und Frieden. Die Logik der Vergebung und der Barmherzigkeit gewinnt immer und eröffnet Horizonte der Hoffnung.