undefined. undefined NaN · Donnerstag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Mt 1,18-24
Nach Marias „Ja“ zum Plan Gottes mit ihr, wurde bald offenkundig, dass sie ein Kind erwartete. Josef beschloss daraufhin, sie in aller Stille zu verlassen. War es, weil er in Maria Untreue vermutete oder war es seine Ehrfurcht vor Gott, weil er Marias seelische Reinheit kannte und Maria ihm sicherlich über das unglaubliche Geschehen berichtet hatte? Wie konnte er Maria für sich behalten, wenn sie bereits Gottes Eigentum war? Auf jeden Fall wollte er sich in aller Stille zurückziehen. An dieser Stelle erscheint ihm im Traum der Engel des Herrn und fordert ihn auf, zu bleiben, und dem Kind den Namen Jesus zu geben. Als Josef erwachte, erfüllte er sofort den Auftrag des Engels und bewies damit Gott gegenüber seine Verfügbarkeit und Treue. Josefs Auftrag war, Jesus und Maria zu beschützen und so am Geheimnis der Erlösung mitzuwirken. Er war ein Mann der Gerechtigkeit und ist für uns ein makelloses Beispiel des Glaubens und des Gehorsams. Kein Wort des Zweifels und keine Widerrede kamen aus seinem Mund. Würden sich doch heute die Menschen vermehrt ein Beispiel an ihm nehmen, im Leben ihres Glaubens, auf dem Weg der Nachfolge und im Umgang mit ihren Nächsten. Mit dem Heiligen Josef würde unser Alltagsleben wieder vermehrt der Heiligung zugeführt werden, denn im Leben bedarf es nicht so sehr der großen Dinge, sondern der Menschlichkeit, der Demut sowie dem Gehorsam gegenüber Gottes Geboten.