undefined. undefined NaN · Mittwoch
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Mt 1,1-17
Matthäus setzt an den Anfang seines Evangeliums den Stammbaum Jesu. Viele Namen werden aufgezählt, beginnend bei Abraham. Einige dieser Namen können nachdenklich stimmen, haftet doch ein schlimmer Makel an ihnen, der Makel der Sünde, der Verfehlungen. Doch eines ist vielen von ihnen gemeinsam: Sie fanden ihren Weg zurück zu Gott. Aus dieser Ahnenreihe heraus wird Jesus geboren. Es ist eine menschliche Ahnenreihe, mit Gutem, aber auch mit Verworrenem, Armseligem, Dunklem und Bösem. Das zeigt uns: Niemand ist perfekt, selbst die Vorfahren Jesu waren es nicht. Und doch konnte aus etwas Schwachem etwas Starkes hervorgehen. Sei also nicht enttäuscht über dich, wenn du nicht perfekt bist und Schwächen unterliegst, denn Gott will und kann alle Sünden vergeben, das ist das Prinzip des Neuen Bundes in Jesus Christus. Aber worin bestehen unsere Sünden? Sie bestehen aus der Verletzung des Gesetzes der geschwisterlichen Liebe. Doch Jesus kann die verletzte Liebe und den Verursacher dieser Verletzung heilen. So heilte er damals, während seiner Zeit auf Erden. Durch seinen Tod und Auferstehung kann er auch die Sünden all jener Menschen heilen, die nach ihm gelebt haben und noch leben werden, wenn sie zu ihm aufschauen. Zu ihm, dem am Kreuz Erhöhten. Jesus hat seine Fürsprecher- und Vermittlerrolle beim Vater nicht aufgegeben, er tritt fortwährend für uns ein und trägt alle Sünden der Welt am Kreuz. Auch deine Sünden und all jene, die du noch begehen wirst. Hab Vertrauen, dann wird er es tun! Dezember 025