undefined. undefined NaN · Dritter Advent
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Mt 11,2-11
Die beiden Fragen der heutigen Perikope lauten: Wer ist dieser Jesus von Nazaret und wer ist Johannes der Täufer? Wie werden diese Fragen beantwortet? Durch einen Hinweis auf die Werke des Messias Jesus Christus. In ihnen erkennen wir endzeitliche Taten Gottes, die von Jesus vorweggenommen wurden und welche ihn als denjenigen bestätigen, durch welchen und in welchem Gott selbst handelt. Jesus stellt somit Gott dar, in ihm wirkt er. Hineingewoben in diese Klärung wird der Satz Jesu: „Selig, wer an mir keinen Anstoß nimmt!“ Er weiß, dass viele sich an ihm ärgern werden: die Reichen, die Mächtigen, diejenigen, denen er nicht geholfen hat und jene, die nicht bereit sind, ihr Kreuz auf sich zu nehmen. Selig werden diese nicht. Doch was bedeutet es, selig zu sein? Es bedeutet, den Herrn anzunehmen, mit ihm zu sein und für die Liebe zu leben. Selig sind demnach die Einfachen, die Demütigen, diejenigen, die Gott Raum schenken, die um der anderen und der eigenen Fehler Willen weinen können, sanftmütig bleiben, für die Gerechtigkeit kämpfen, gegenüber allen barmherzig sind, die Reinheit des Herzens bewahren, immer den Frieden wirken und in der Freude bleiben, die nicht hassen und auch, wenn sie leiden, auf das Böse mit dem Guten antworten. Darin liegen das wahre Glück und der Schlüssel zur vollendeten Erlösung und des Heils. Bist du bereits auf dem Weg dorthin? Es ist kein leichter Weg, aber wenn du jeden Tag auch nur einen kleinen Schritt weiterkommst, gelangst du auch an dein Ziel.