undefined. undefined NaN · Freitag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Dezember 2025

Evangelium — Dezember 2025

Mt 11,16-19 Jesus zeigt uns heute in seiner Rede, wie schwer es Gott mit uns Menschen hat. Zuerst denkt dabei Jesus an Kinder, die immer gerade das nicht mitmachen, was die anderen spielen wollen, sei es Hochzeit oder Beerdigung. Die eingeladenen Kinder antworten stets: „Keine Lust!“ Das Werben der anderen Kinder war also nicht erfolgreich. So kann es auch Gott den Menschen nicht rechtmachen: Zuerst sendet er Johannes den Täufer, er isst und trinkt nicht, doch behaupten die Menschen von ihm, er sei von Dämonen besessen. Dann schickt Gott den Menschensohn, er isst und trinkt, und die Menschen nennen ihn einen Fresser und Säufer, einen Freund der Zöllner und Sünder. Es werden also sowohl der Täufer als auch der Menschensohn abgelehnt, obwohl sie ganz gegensätzlich waren. Und doch verbindet sie etwas in ihrer Ablehnung durch die Menschen: Widerstand gegen die Mächtigen, gegen die Unterdrücker und Ruf zur Umkehr. Darin spricht die Weisheit Gottes, die sich grundlegend von der Weisheit der Welt unterscheidet. Gottes Weisheit wurde in Jesus Christus sichtbar gemacht, in seinen Worten, Werken und seiner Barmherzigkeit. Welcher Art von Weisheit und Klugheit vertraust du? Der weltlichen oder der göttlichen? Das Vertrauen in die Weltlichkeit kann dich in den Abgrund führen. Gottes Weisheit und Klugheit lassen dich hingegen zur Erkenntnis der Wahrheit aufsteigen: Dem ewigen Leben durch Jesus Christus.