undefined. undefined NaN · Freitag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 21,29-33
In der letzten Woche des liturgischen Jahres werden wir eingeladen, über das Ende der Welt und über unser eigenes Ende nachzudenken. Keiner von uns weiß, wann er seinen letzten Sonnenaufgang auf Erden erleben wird. In keinem Kalender ist dieser Tag verzeichnet. Wir neigen dazu, diesen Tag hinauszuschieben, da wir uns für ewig auf Erden halten. Aber das ist nicht der Fall. Unser Leben ist verletzlich und der Tod ist uns gewiss. Der Herr gibt uns dazu den Rat, dass wir auf die Begegnung mit dem Tod, auf die Begegnung mit ihm, unserem Herrn, immer vorbereitet sein sollen, denn es gibt kein Leben, das auf Dauer diese Welt bewohnen kann. Alles ist vergänglich. So ist auch alles Leben, was es seit Jesu Zeiten bereits gegeben hat, wieder vergangen. Was jedoch geblieben ist, weil es Bestand hat, ist Jesu Wort. Was ist das Besondere an diesem Wort? Dieses Wort übertrifft alles Wissen dieser Welt und steht über jenen Weisheiten, die aus dem Geist des Menschen kommen. Wenn du dieses Wort in dich aufnehmen möchtest, musst du es in Stille wahrnehmen, dich von ihm berühren und verwandeln lassen. Das Wort macht dich zu einem anderen Menschen, zu einem Menschen, so wie Gott es für dich geplant hat. Wenn du dieses Wort in dein Herz aufnimmst, wird dich künftighin die Wahrheit immer begleiten. Wann hast du dich zuletzt mit diesem Wort beschäftigt?