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Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 21,20-28

Evangelium — Lk 21,20-28

Die Heilige Schrift berichtet uns heute vom Kommen des Herrn am Ende der Zeiten. Jesus kündigt düstere Ereignisse und peinigende Sorgen an, aber genau an diesem Punkt fordert er uns auf, keine Angst zu haben. Warum? Weil er kommen wird – er hat es versprochen – und damit unsere Erlösung nahe sein wird. Er wird uns inmitten unserer Bedrängnisse, in den Krisen des Lebens und in den Dramen der Geschichte retten. Das Ende der Zeiten wird nicht mit einem schreckvollen Untergang besiegelt werden, es wird mit unserer Erlösung und einem Neuanfang in und mit Jesus Christus verbunden sein. Wenn das eintreten wird, was Jesus prophezeit, dürfen wir als Christen nicht den Mut verlieren, wir müssen in freudiger Erwartung das Kommen des Herrn begrüßen. Wahrer Christ zu sein bedeutet daher, in die Bereitschaft für das einzutreten, was bald geschehen wird. Glaubst du nicht an Gott, bist du blind und lebst wie die Menschen vor der Sintflut. Als Gläubiger musst du dich immer für das bereithalten, was kommen wird, weil es zu deinem Heil führt. Selbst dein irdisches Ableben vor dem Ende aller Tage wird schon mit deinem Heil verbunden sein. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass du dich bereits zu deinen Lebzeiten auf dieses Geschehen vorbereitest. Das heißt: Respekt vor Gott, Annahme seines Wortes und Nachfolge in den Spuren Jesu. Ist das zu schwer für dich? Doch alles Schwere kann leicht werden, wenn es unter dem Aspekt der Liebe getragen wird.