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Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 21,12-19

Evangelium — Lk 21,12-19

Jesus prophezeit uns, dass eine Zeit kommen wird, in der kein Stein auf dem anderen bleiben wird, denn nichts auf Erden ist von Bestand. Gleichzeitig damit sagt er uns, dass wir uns vor dieser Zeit nicht fürchten sollen, wir sollen keine Angst haben und nicht auf alle möglichen Unheilsverkünder hören. Diese Zeit wird von Feindschaften, Verfolgungen und Ablehnungen bis hin zum Hass geprägt sein. Doch wenn wir in all den Gräuel des Antichristen standhaft bleiben, das heißt, weiterhin Gott treu bleiben, werden wir, so Jesus, das Leben gewinnen. Solange wir auf dieser Welt leben, werden wir Versuchungen und Anfechtungen ausgesetzt sein, weil der Antichrist wie ein brüllender Löwe umhergeht und versucht, zu verschlingen, wen er verschlingen kann (1Petr 5,8). Darum sagt uns die Apostelgeschichte: „Durch viele Drangsale müssen wir in das Reich Gottes gelangen“ (Apg 14,22). Wer den Versuchungen und Anfechtungen nicht standhält, wird großen Schaden an seiner Seele erleiden. Wer versucht zu flüchten, gerät noch tiefer in sein Problem, weil er vor sich selbst nicht fliehen kann. Du musst das Übel an seiner Wurzel packen, um es zu besiegen; dazu brauchst du aber Geduld, Demut und Langmut. Zusammen mit Gottes Hilfe wirst du es schaffen. Drangsale sind starke Herausforderungen. An ihnen kannst du aber ablesen, wie weit du im Glauben fortgeschritten bist. Bist du in Stürmen standhaft, hast du schon viel gewonnen.