undefined. undefined NaN · Dienstag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 21,5-11

Evangelium — Lk 21,5-11

Alles ist der Vergänglichkeit unterworfen. Davon sind wir Menschen nicht ausgenommen. Gestern waren unsere Liebsten noch da, heute schon sind sie weg. Aber dieses „weg sein“ von denen, die uns am Herzen liegen, bedeutet nicht das absolute Ende, nicht ihr Ende. Für uns sind sie zwar aus unseren Sinnen entschwunden, doch vor Gott geht niemand verloren. Gott macht alles neu und in seinem Reich wird alles anders sein als wir es bis jetzt gewohnt sind. Der Abschied von dieser Welt ist gleichzeitig eine Geburt hinein in die neue Welt. Wir alle kennen Trauer. Besonders trifft sie uns beim Verlust eines geliebten Menschen, aber auch im Alter. Denn da kann einen leicht Trauer über die Kürze des Lebens befallen. Wie schnell vergeht doch dieses Leben und wie schnell rasen die Tage, Wochen und Monate dahin in Richtung des unausweichlichen Geschehens des Todes. Niemand will diese Tatsache wahrhaben, man schiebt sie vor sich hin, in weite Ferne. Doch niemand kennt seinen Tag. Darum tröstet uns Jesus mit dem Hinweis, dass dieser Tag nicht ein Tag der Trauer sein wird, sondern ein Tag der beginnenden immerwährenden Freude, welche niemand mehr von dir nehmen kann. Du wirst beim Herrn geborgen sein und Unvorstellbares wird dir geschehen und unvorstellbar wird deine weitere Zukunft sein. Darum: Hab keine Angst und vertreib die Trauer über den Verlust des Geringen.