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Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 21,34-36
Das Evangelium des Tages warnt uns vor einem egozentrischen Lebensstil und davor, uns von den hektischen Rhythmen des Alltags unter Druck setzen zu lassen. Jesus sagt dazu: „Nehmt euch in Acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euer Herz nicht beschweren und dass jener Tag euch nicht plötzlich überrascht. Wacht und betet allezeit …“ (Lk 21,34.36). Was bedeutet es, wachsam zu bleiben? Wachsamkeit bedeutet, nicht zuzulassen, dass unser Herz träge wird und unser geistliches Leben in Mittelmäßigkeit versinkt. Wir dürfen nicht zu „schlafenden“ Christen werden, die sich von der Weltlichkeit betäuben lassen. Wir müssen wachsam bleiben, damit wir nicht von den Lasten des Lebens niedergedrückt werden. Wir müssen uns daher ständig fragen: Was belastet mich? Was belastet meinen Geist? Was verführt mich dazu, träge zu werden? Was sind die Mittelmäßigkeiten, die mich lähmen, welches sind die Laster, die mich zu Boden drücken? Und wie stehe ich zu den Lasten, die meinen Brüdern und Schwestern auferlegt werden? Um als Christ wachsam zu bleiben, bedarf es auch des Gebetes, so der Rat Jesu. Das Gebet bringt uns aus unserem Alltag heraus und führt uns wieder zu Gott, zu unseren Wurzeln, zu unserer Bestimmung. Es schenkt uns Ruhe und Hoffnung, stärkt die Seele und erinnert uns an den Zweck unseres Daseins. Lassen wir nicht nach im Gebet, bleiben wir wachsam im Gebet und im Alltag, um als wahre Christen die Liebe Gottes in Wort und Tat sichtbar zu machen und zu bezeugen.