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Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 20,27-40

Evangelium — Lk 20,27-40

Im heutigen Evangelium hören wir, wie die Sadduzäer die Auferstehung und ein weiteres Leben nach dem Tod in Frage stellen. Sie halten es sogar für unsinnig und zeigen dies an einem fiktiven Beispiel von der Frau, die hintereinander mit sieben Brüdern verheiratet war. Als nun alle im „Jenseits“ waren, so fragten sie, wessen Frau wird sie dann sein? So wie die Sadduzäer damals, wissen auch wir nicht, was nach dem Tod sein wird. Viele nehmen an, dass es nach dem Tod irgendwie weitergehen wird, aber wie das vorzustellen ist, weiß niemand. Wir verlängern unsere Wünsche von einem glücklichen Leben in eine endlose Dauer, wobei die Ewigkeit sicherlich keine Dimension der Raumzeit ist. Ewigkeit bedeutet in erster Linie ein volles Leben, abseits von irdisch-materiellen Unvollkommenheiten. Jesus gab den Sadduzäern eine Antwort auf ihre Frage. Er sagte, wir bleiben, wer wir sind, aber den Engeln gleich. Wir werden nicht mehr sterben und nicht mehr heiraten. Mehr verriet uns Jesus zum Leben nach dem Tod nicht. Daher endet hier auch unser Vorstellungsvermögen, welches durch unser irdisches Dasein an Zeit und Raum gebunden ist. Ein Leben unabhängig von unseren Dimensionen liegt abseits unseres Begreifens. Doch wir werden es alle erleben und die Zeit bis dahin vergeht rascher als wir es uns wünschen.