undefined. undefined NaN · Sonntag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 21,5-19
Jesus spricht im heutigen Evangelium von der Endzeit. Diese Zeit wird für uns Menschen eine schwere Zeit sein. Menschen werden sich gegen Menschen erheben, es wird gewaltige Erdbeben geben und an vielen Orten werden Seuchen und Hungersnöte ausbrechen. Und viele werden unter Jesu Namen auftreten und versuchen, die Menschen für sich zu gewinnen. Jesus warnt uns davor, diesen falschen „Göttern“ nachzulaufen. Wir sollen unseren Glauben an den einzigen und wahren Gott nicht aufgeben und standhaft bleiben. Dies bedeutet, an Gott festzuhalten und sich nicht von ihm abzuwenden, was auch immer passiert. Doch viele Menschen werden sich trotzdem von Gott abwenden und über sich Scheingötter in Menschengestalt stellen, oder Dinge, die für sie gottähnlich, magisch anziehend, statusfördernd und daher besitzenswert sind. Wie mächtig ist doch zwischenzeitlich diese Scheingötterwelt auf dieser materiellen und vergänglichen Welt geworden. Doch unterliegen alle diese vermeintlichen Gottheiten, ebenso wie diese Welt, der Kurzlebigkeit und Sterblichkeit. Wie schnell verlieren Menschen wieder das Interesse an ihnen. Daher versuchen manche dieser Götter immer wieder, mit allen Mitteln, auch wenn diese als unmenschlich und als wider die Natur bezeichnet werden können, an der Macht zu bleiben und Menschen dahingehend zu verführen, ihnen am Weg des Verderbens, der Korruption und Ausbeutung nachzufolgen. Darum die Mahnung Jesu: Gebt Acht, denn viele wollen euch irreführen!