undefined. undefined NaN · Samstag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 19,12-26

Evangelium — Lk 19,12-26

Ein Mann vertraute seinen Dienern, bevor er auf Reisen ging, einige Minen an – eine Mine waren fünfzig Doppeldrachmen. Dem einen gab er zehn, einem anderen fünf und wieder einem anderen eine, jedem nach seinen Fähigkeiten. Der Diener, der zehn Minen erhalten hatte, erwirtschaftete noch zehn. Der zweite gewann fünf dazu. Nur der dritte hatte seine Mine in einem Schweißtuch aufbewahrt, denn er hatte Angst vor seinem Herrn und Angst, zu versagen. Die ersten beiden belohnte der Herr, der dritte ging hingegen leer aus. Dieses Gleichnis lässt uns verstehen, wie wir im Leben mit unseren Fähigkeiten und den uns anvertrauten Aufgaben umgehen sollen. Auch wenn du vom Herrn nicht viele Minen – Talente – erhalten hast, ist es deine Pflicht, selbst die kleinsten Aufgaben verantwortungsvoll zu erfüllen. Achtest du mit deinem ganzen Herzen auf die ordnungsgemäße Erfüllung auch deiner kleinsten Verpflichtungen? Bist du in allem zuverlässig, selbst wenn du meinst, höhere Aufgaben verdient zu haben? Doch wie kannst du große Aufgaben rechtens erfüllen, wenn du die kleinen nicht ernstnimmst? Vor Gott sind alle Menschen gleich, ob sie nun einfache oder höhere, kompliziertere und verantwortungsvollere Verpflichtungen erfüllen. Was vor Gott zählt, ist der gewissenhafte Umgang mit deiner Bestimmung. Bist du in allem vertrauenswürdig und pflichtbewusst, wird dir dies der Herr eines Tages gerecht entlohnen.