undefined. undefined NaN · Freitag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 17,26-37

Evangelium — Lk 17,26-37

Wann wird das Leben schön? Wenn man beginnt, es zu mögen, ganz gleich, was unsere Geschichte ist. Das Leben wird schön, wenn man das Herz für die Vorsehung öffnet und entdeckt, dass es wahr ist, was der Psalm sagt: „Bei Gott allein wird ruhig meine Seele“ (Ps 62,2). So zahlen sich alle Anstrengungen aus, ein gottgefälliges Leben zu führen. Dabei geht es aber nicht immer darum, das Beste für sich selbst aus dem Leben herauszuholen, sondern darum, das Beste für den Nächsten, deinen Nächsten, herauszuholen. So wie Jesus sich für uns geopfert hat, sind wir als Christen gerufen, auch uns für unseren Nächsten zu opfern. Wie oft hast du schon dein Leben für Jesus Christus geopfert oder mehrmals in der Nachfolge Christi deinen Willen aufgegeben? Wenn ja, dann hast du damit deinen Egoismus begraben und etwas von deiner Lebenszeit in das Wachstum des Reiches Gottes investiert. Dies war keine Fehlinvestition; du hast dabei nichts verloren, sondern viel gewonnen: dein Seelenheil. Wir müssen täglich darauf bedacht sein, der Weltlichkeit mit all ihren verlockenden und verführerischen Angeboten zu entsagen und dafür höhere Werte anstreben. Die niederen Werte sind erdgebunden, die höheren hingegen lassen dich diese Welt mit den Augen Gottes betrachten. Du wirst dann auch fähig, den Weg Jesu, den Weg der Wahrheit, deinen Weg zum Ziel, als solches gut zu erkennen. Doch selbst dann, wenn du von diesem Pfad abgleitest, wird dich der Herr, wenn du ihm seine Hand leihst, auffangen und ins Licht zurückbringen.