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Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 17,20-25
Wann kommt das Reich Gottes? Eine Frage der Pharisäer an Jesus. Nun, auch wir beten im Vaterunser: Dein Reich komme! An anderer Stelle in der Heiligen Schrift lesen wir Jesu Worte: „Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe“ (Mk 1,15). Und im heutigen Evangelium nach Lukas hören wir: „Das Reich Gottes ist mitten unter euch.“ Jesus bringt uns die gute Nachricht vom Heil, das den Menschen bereits nahe bzw. schon unter den Menschen spürbar ist. Die Zeichen dieses Reiches sind zahlreich und alle positiv. Jesus beginnt sein öffentliches Wirken damit, dass er Sorge trägt für die Kranken, für die Ausgegrenzten und für die Sünder. Er sagt selbst dazu: „Blinde sehen wieder und Lahme gehen; Aussätzige werden rein und Taube hören; Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium verkündet“ (Mt 11,5). Doch trotz der Anwesenheit des Reiches Gottes auf Erden ist diese Welt noch immer von Sünde gezeichnet. Das war damals so zu Jesu Zeit, und ist es heute noch, denn die Menschheit liebt die Finsternis mehr als das Licht. So ist es die Aufgabe von uns Christen, unter all jenen, die Dunkelheit verbreiten, und unter all jenen, die in der Dunkelheit gefangen sind, auf das Licht des Heils hinzuweisen und es den Menschen nahezubringen. Wir müssen die Träger des Lichts sein, damit das Reich Gottes, das bereits unter uns zugegen ist, für alle spürbar und erlebbar wird. Nur so werden wir Frieden auf Erden schaffen.