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Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 16,9-15
Jesus lehrt uns heute den rechten Umgang mit Besitz. Er sagt, dass wir uns immer wieder von der Liebe Gottes entfernen, wenn wir uns auf die zwanghafte Suche nach irdischen Gütern und Reichtümern begeben. Diese Suche ist aber eine verkrampfte Suche, trügerisch, und ein Grund für das Unglücklichsein. Daher schenkte Jesus den Jüngern und auch uns die grundlegende Lebensregel: Euch muss es zuerst um das Reich Gottes gehen! (Mt 6,33). Es geht darum, den Plan zu verwirklichen, den Jesus in der Bergpredigt verkündet hat: sich Gott anzuvertrauen, unserem Gott, der nicht enttäuscht. Es geht darum, sich als treuer Verwalter der Güter einzusetzen, die er uns geschenkt hat. Auch der irdischen, doch ohne zu übertreiben, als hinge alles, auch unser Heil, allein von diesen ab. Als zusätzliche Mahnung gibt uns Jesus noch etwas mit auf den Weg, indem er sagt: Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon! Wir müssen uns entscheiden: Entweder der Herr oder die faszinierenden, jedoch trügerischen Götzen. Diese Entscheidung wirkt sich auf viele unserer Handlungen aus. Wir dürfen sie nicht nur einmal treffen, wir müssen sie immer wieder treffen und erneuern. Denn da sind immer die Versuchung, das Geld, das Vergnügen und die Macht. Während die Entscheidung für die Götzen meist zu konkreten, jedoch flüchtigen Ergebnissen führt, so zeigt die Entscheidung für Gott und sein Reich nicht immer unmittelbar Früchte. Es ist aber eine Entscheidung, die man in der Hoffnung trifft und die Gott ihre volle Verwirklichung überlässt, im Hinblick auf die Verheißungen der Bergpredigt. So wandelt sich unser Hoffen in das Wissen, dass Gott treu ist, ein treuer Vater, ein treuer Freund und ein treuer Verbündeter.