undefined. undefined NaN · Mittwoch
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 14,25-33
Heute geht es um die Nachfolge. Da die innerste Form alles Christlichen Jesus selbst ist, bedeutet Nachfolge daher: alles Denken dem Denken Jesu unterzuordnen, alles Reden in die Sprache Jesu hineinzustellen und den eigenen Willen zur Gänze vom Willen Jesu durchwirken zu lassen. Konsequente Nachfolge stellt daher die Werte dieser Welt vollkommen auf den Kopf. Jesu Forderungen sind sehr hart und radikal, oft schwer zu leben, sie sind ein Kreuz, welches wir nicht gewohnt sind zu tragen, wie die Forderung des heutigen Schriftwortes. Wie können wir Jesus mit seiner, uns so teilweise fremdwirkenden Lehre, verstehen? Sollen wir tatsächlich alle unsere lieben Verwandten geringachten, um Jesu Jünger zu werden? Sollen wir dafür sogar unser eigenes Leben geringachten? Jesus meint, dass wir in der Nachfolge, über alles, was unser Leben ausmacht, Gott stellen müssen. Denn er ist es, der alles geschaffen hat, Materielles und das Leben. Darum müssen wir ihm in erster Linie für alles danken, ihn lieben mit all unserer Kraft und unseren Willen dem seinen unterordnen. Aber nicht nur Gott sollen wir lieben; Jesus gab uns dazu ein neues Gebot: „Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt“ (Joh 13,34-35).