undefined. undefined NaN · Dienstag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 14,15-24

Evangelium — Lk 14,15-24

Der Evangelist Lukas erzählt von einem Mann, der ein großes Fest gibt, aber fast alle Gäste schlagen, mit unterschiedlichen Ausreden, seine Einladung aus. Daraufhin schickt er seine Diener aus, um Arme und Lahme zu rufen, damit sie sein Haus füllten und in den Genuss des Mahles kämen. Diese Geschichte können wir als Zusammenfassung der Heilsgeschichte und als Beschreibung des Verhaltens vieler Christen sehen. Wir erkennen darin eine Geringschätzung gegenüber dem Einladenden und dem, was der Herr uns in seiner Barmherzigkeit anbietet: Die Freude der Begegnung mit ihm in der Eucharistie. Dabei sind wir alle zum Mahl mit dem Herrn, zur Eucharistie, geladen. Aber nur wenige Christen nehmen bei uns diese Einladung wahr. Dabei wird uns das Brot des Lebens am Tisch der Eucharistie unentgeltlich gereicht. An diesem Tisch finden wir das, was uns für heute geistlich speist und für die Ewigkeit vorbereitet, indem wir lernen, was das ewige Leben ist. Wenn wir dieses Brot zu uns nehmen, können wir in völlige Harmonie mit Christus treten. Daher ist es notwendig, dieses Brot des Lebens zu empfangen, denn die Kommunion empfangen bedeutet, den lebendigen Christus zu empfangen, der uns in unserem Inneren verwandelt und uns für den Himmel vorbereitet. Darum: Setze in deinem Leben den Besuch der heiligen Messe an die erste Stelle, feiere die Eucharistie mit, dann übersetzt sie sich in dein Leben, wenn du vom Ich zum Du übergehst.