undefined. undefined NaN · Allerheiligen
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Mt 5,1-12a
Nach der Inhaftierung von Johannes dem Täufer begann Jesus sein Verkündigungswerk in Galiläa. Bei Matthäus eröffnet er dieses mit der Bergpredigt, einer langen Redekomposition, eingeleitet von den Worten: „Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einen Berg … und lehrte sie …“ (Mt 5,1-2). Von daher kommt der Name „Bergpredigt“. Diese Predigt richtet sich an jeden, der bereit ist, sich auf eine radikale Botschaft einzulassen und die beschwerliche Nachfolge Jesu anzutreten. Der erste Abschnitt dieser Bergpredigt beinhaltet neun Seligpreisungen, eine davon fordert ein reines Herz als Bedingung dafür, Gott zu „schauen“ und in seine Nähe zu kommen. Um diese Nähe zu erreichen, müssen wir in uns die Sehnsucht danach entfalten. Unglückseligerweise ist unser Herz dafür oft zu träge. Um unseren Blick für Gott zu öffnen, genügt es nicht, den Glauben lediglich mit den Lippen zu bekennen, sondern es ist notwendig, unser Herz zu reinigen. Das heißt nach den Worten von Papst Franziskus: „Im Herzen gegen die inneren Feinde zu kämpfen, welche die Sünde hervorbringen. Das reine Herz wird durch den Verzicht auf das Böse einfach und geradlinig, stets bereit, sich vom Heiligen Geist führen zu lassen, und im Stande, die Pläne der göttlichen Vorsehung und die Gegenwart des Herrn zu erkennen Auf diese Weise wird uns ein aufmerksamer Blick für unsere leidenden Brüder und Schwestern geschenkt.