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Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Joh 11,17-27

Evangelium — Joh 11,17-27

In der Perikope des Tages, der Auferweckung des Lazarus, offenbart Jesus über sich selbst: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt …“ (Joh 11,25). Diese Offenbarung Jesu fordert uns alle heraus: Wir sind gerufen, an diese Auferstehung als ein gegenwärtiges Ereignis schon jetzt zu glauben. Ist unser Glaube zu schwach, so müssen wir diesen erneuern, indem wir schon jetzt in das Licht der Auferstehung eintreten. Das Auge des Glaubens sieht über das Sichtbare hinaus, hinein in das Unsichtbare; der Tod wird dann anders bewertet, nämlich als Leben in der Dimension der Ewigkeit, als unsere eigene Zukunft. Im Geschehen des Todes wird Jesus einmal zu einem jeden von uns kommen. Bist du auf dieses Treffen vorbereitet? Wie wirst du bei seiner Ankunft reagieren? Wirst du versuchen wegzulaufen, oder wirst du es einfach geschehen lassen oder wirst du ihm freudig entgegeneilen? Maria, die ihm nicht mit Marta entgegenging, ließ der Herr dann zu sich rufen. Wartest du auch so lange, bis der Herr dich ruft? Das ganze Leben steht im Ruf der Ankündigung des Herrn. Darum sollten wir ihm schon zu unseren Lebzeiten, in der freudigen Erwartung seines Erscheinens, entgegeneilen. Kommt der Herr, wird er dir, wenn du ihm dein Herz geschenkt hast, nur Gutes tun. Du brauchst in diesem Fall keine Angst vor ihm zu haben, schließ dich ihm an, egal wo auch immer er dich hinführen wird. In seiner Nähe bist du geborgen und kein Leid wird dir mehr geschehen. Daher eile jetzt schon dem Herrn entgegen, in Erfüllung des Gehorsams der Gottes- und Nächstenliebe.