undefined. undefined NaN · Donnerstag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 13,31-35
Der Abschnitt aus dem heutigen Evangelium ist die einzige Stelle im Lukas-Evangelium in der die Pharisäer in ihrer Beziehung zu Jesus ausschließlich positiv gesehen werden. Sie warnen Jesus vor Herodes, den Jesus als Fuchs bezeichnet. Warum bezeichnet er ihn als Fuchs? Heute gilt der Fuchs als schlau, gerissen oder auch als betrügerisch. Doch im Alten Testament wird dasselbe Wort für einen Schakal oder eine Hyäne gebraucht, also für ein den damaligen Menschen wertloses Geschöpf. Er ist ein Aasfresser in den Ruinen, den man mit einem Stock davonjagt. Daher bezeichnet Jesus Herodes als Fuchs, einen nutzlosen Aasfresser, nach dem man mit Steinen wirft, um ihn zu verjagen. Und so sagt Jesus mit anderen Worten: „Dieser Herodes zählt für mich nicht. Für mich zählt mein Vater! Ich werde auf jeden Fall nach Jerusalem gehen und dort meine Aufgabe, die mir der Vater übergeben hat, zu Ende bringen. Und wenn ich sterben muss, dann in Jerusalem!“ Trotz aller Gefahren erfüllte Jesus weiter seinen Auftrag: Er trieb Dämonen aus und heilte viele. Er ließ nicht locker, trotz Lebensgefahr, sich für das Reich Gottes einzusetzen. Er war sich bewusst, dass er am dritten Tage auferstehen wird und dass ihm kein Machthaber auf dieser Welt etwas anhaben kann. Wie weit bist du bereit, für deinen Glauben einzustehen? Können andere an dir und deiner Lebensführung erkennen, dass du Christ bist? Ist dir deine Auferstehung in Gott und deine Erlösung durch Jesus Christus bewusst? Wenn ja, warum handelst du nicht danach?