undefined. undefined NaN · Mittwoch

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 13,22-30

Evangelium — Lk 13,22-30

Das heutige Evangelium berichtet uns, wie Jesus in den Städten und Dörfern auf dem Weg nach Jerusalem lehrt. In diesem Rahmen fragt jemand Jesus: „Sind es nur wenige, die gerettet werden?“ Jesu Antwort ist erschreckend: „Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen“ (Lk 13,24). Um dieses Bild von der engen Tür besser zu verstehen, muss man wissen, dass die Tore der Stadt bei Einbruch der Dunkelheit geschlossen wurden und nur ein einziges, kleines und enges Tor offenblieb, um zu später Stunde doch noch nach Hause zu kommen. Denken wir an dieses Bild, wenn Jesus sagt: „Ich bin die Tür …“ (Joh 10,9). Jesus will uns damit sagen, dass man nur durch ihn in die wahre Heimat, nach Hause zu Gott, zum Leben im Heil, gelangen kann. In diesem Sinne ist der Durchgang dorthin für uns eng. Um hindurchzugelangen muss man Gott und den Nächsten lieben und man muss Jesus im Dienst der Selbsthingabe demütig nachfolgen. Man muss bereit sein, anderen zu helfen, ihr Kreuz zu tragen und man muss bereit sein, das eigene Kreuz zu tragen und zu ertragen. Das Wort Gottes muss in uns als Wegweiser durch das Leben fest verankert sein. Die Umsetzung des Wortes Gottes bedarf der täglichen Anstrengung, um die Selbstsucht zu begrenzen und dafür das Risiko der Liebe einzugehen.