undefined. undefined NaN · Montag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 11,29-32
Jesus begann seine Rede vor der Menge mit den Worten: „Diese Generation ist eine böse Generation.“ – Wann gab es schon gute Generationen? Doch wo finden wir den Ursprung dieses Bösen? Er liegt in uns selbst, im Glaubenszweifel, oft auch in der Verzweiflung, in der Ungeduld und Reizbarkeit, im Hochmut, in der Eitelkeit, dem Stolz, der Habgier und anderen weltlichen Begierden. Hinter allem lauert dabei die Angst zu versagen, eine Verantwortung nicht tragen zu können und schließlich verurteilt zu werden, weil man selbst gewohnt ist, zu verurteilen. Aus diesen Gründen regieren noch immer Mord, Totschlag, Macht und Geld diese Welt. Aber was können wir daran ändern? Jedes Große hat einmal klein begonnen. So können auch wir als kleine Christen dazu beitragen, diese zerbrechliche Welt zu ändern. Schritt für Schritt. Zeigen wir, was es bedeutet, anstelle des Egoismus, Liebe zu leben. Zeigen wir, was werden könnte, wenn wir miteinander leben und nicht gegeneinander. Oft trauen wir uns nicht, gegen den Strom zu schwimmen. Doch der Strom der letzten Jahrhunderte hat meist in den Abgrund geführt. Kaum eine Generation, die nicht einen Krieg oder Leid durch machthungrige Despoten erlebt hat. Und diejenigen, die sich dagegen gewehrt haben, sind untergegangen. Doch eines haben sie erreicht: Ein gutes Gewissen und das ewige Heil. Darum sei mutig und versuche, das aufkeimende Böse so früh wie möglich zu ersticken, bevor es alles andere verschlingt.