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Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 17,5-10

Evangelium — Lk 17,5-10

Wenn du deinen Glauben offen zur Schau stellst und dich deiner Werke der Nächstenliebe rühmst, hast du deinen Lohn, einen irdischen, schon erhalten und darfst dafür keinen Lohn mehr im Himmelreich erwarten. Der wahre Weg der Nachfolge erfolgt lautlos, durch die stille Kraft der Liebe. Im Mittelpunkt steht dabei die Ehre Gottes, deine Liebe zu ihm und deine selbstverleugnende Liebe zum Nächsten. Es ist unsere christliche Pflicht, sich für die Nöte der anderen einzusetzen, ohne dabei selbst im Mittelpunkt stehen zu wollen. Der Mittelpunkt bei all deinen Tätigkeiten sollte immer Gott sein, in dessen Dienst und Gemeinschaft du dich bei deiner Taufe gestellt hast. Versuche, jeden Tag näher zu Gott hinzurücken, kontinuierlich weg von deinem Ego und frag dich, ob du schon alles getan hast in deinem Leben was dir von Gott befohlen wurde. Was hat uns denn Gott befohlen? Vor allem anderen hat er uns befohlen, Liebe zu leben. Inwieweit bist du dieser Aufforderung nachgekommen? Wahrscheinlich ist es dir nicht immer gelungen. Es ist dir nicht gelungen, weil du anderen Stimmen in dir gefolgt bist. Aber sei ohne Sorge: Jedem Menschen ergeht es so. Was können wir in dieser Situation tun? Was entschuldigt uns? Entschuldigen kann uns nur unser Glaube an Jesus Christus. Vertrauen wir ihm alle unsere Vergehen und Nachlässigkeiten an; wenn wir sie ihm überlassen, hat er bereits für uns bezahlt. Wenn wir sie ihm nicht überlassen, haben wir noch eine offene Rechnung, die wir eines Tages begleichen müssen. Daher: Vertraue dich ihm jetzt schon an, überlasse ihm alles, was dich an eigenem Fehlverhalten bedrückt. Er ist dafür bereits für dich am Kreuz gehangen.