undefined. undefined NaN · Montag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Joh 1,47-51
Jesus gruppiert seine ersten Jünger um sich. Andreas, der Bruder des Simon (später genannt „Petrus“), beginnt diesen Reigen. Er ist ein fragender Mensch mit der Suche nach einer Antwort auf die Frage des Lebens: Wohin führt unsere Reise? Der zweite Jünger ist Simon und diesem sollten Philippus und Natanael folgen. Natanael suchte nicht von sich aus den Herrn, Jesus war es, der ihn zuerst ansprach, denn er kannte ihn bereits. Wieso konnte Jesus ihn kennen? In diesem „Kennen“ öffnet sich der Blick des Ewigen, vor dessen Auge Zeit und Raum kein Hindernis sind. So kannte Jesus nicht nur diesen Natanael, sondern er kennt auch jeden einzelnen von uns. Was ist der Grund für dieses alles umfassende Wissen? Jesu Wissen gründet in der Sohnschaft Gottes, und darin, dass ihm der Vater uns alle anvertraut hat. Es ist dies ein Zeichen dafür, dass Jesus immer bei uns ist, egal wo wir uns gerade befinden. Er kennt alle unsere Wege, auch wenn uns diese in die Dunkelheit führen. Er kennt die Beschaffenheit unserer Seelen, in welchen sich ständig ein Kampf, Gut gegen Böse, abspielt. Manchmal gewinnen wir diesen Kampf, manchmal siegt der Antichrist. Doch Jesus möchte uns nicht verlieren, keinen einzigen von uns. Deshalb hat er bereitwillig die Last des Kreuzes auf sich genommen und es bestiegen.