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Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 8,16-18

Evangelium — Lk 8,16-18

Das heutige Evangelium behandelt die Frage, was es bedeutet, Christ zu sein. Christsein ist demnach ein Ruf zum Vertrauen, dass die Liebe Gottes größer ist als jede Begrenzung oder Sünde. Christsein bedeutet, in Gemeinschaft zu leben, mit Christus, als unser aller Licht, und unserem Nächsten, dem auch wir Licht sein können. Es bedeutet daher auch, an Jesu Sendung teilzuhaben, dieselben Gesten zu vollziehen, dieselbe Sprache zu sprechen und dieselben Gedanken zu haben wie er: Verantwortung für diese Welt zu übernehmen, Mut zur Wahrheit zu zeigen und Liebe zu jedem Menschen. Christsein darf man nicht verstecken, denn als Christ ist es unsere Aufgabe, Jesus, das Licht der Welt, zu verbreiten, damit die vielen Dunkelheiten von diesem Licht besiegt werden können. Pflegst du das Licht ausschließlich im stillen Kämmerlein, hat das nichts mit Christsein zu tun. Du pflegst dann nur deine Selbstbezogenheit und trägst ausschließlich diese hinaus in die Welt. Trägst du hingegen das Licht der Welt hinaus an seinen Bestimmungsort, kann es sich verbreiten, in den Herzen anderer Menschen Wohnung finden und dazu beitragen, die Botschaft des Evangeliums zu erkennen und ihr zu folgen. Mit viel Licht in deinem Herzen kannst du auch deinen eigenen Weg kaum verfehlen. Dunkle Schluchten und tiefe Abgründe kannst du rasch als solche erkennen und ihnen ausweichen. Der rechte Weg im Leben ist dir, mit und im Licht, leicht erkennbar und sogar dein Ziel steht dir immer klar vor Augen. Lebe dein Christsein nicht nur für dich, sondern auch in der Welt und verbreite damit Frieden, Freude und Vergebung.