undefined. undefined NaN · Dienstag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 8,19-21
Jesus war mit vielen Menschen zusammen, um zu predigen, während seine „Familie“ kam, um ihn aufzusuchen. Und als sie ihm sagten, dass seine Mutter, seine Verwandten, seine Familie da sind, weitete Jesus den Begriff „Familie“ und sagte: „Das ist meine Familie, sie alle, die das Wort Gottes hören und danach handeln.“ Er sagt damit: „Ich habe eine Familie, die weiter ist als jene kleine, in der ich auf die Welt gekommen bin.“ Auf diese Weise lässt er uns an uns selbst denken, die wir alle seine Familie sind, das heißt, jene, die das Wort Gottes hören und danach handeln. Jesus spricht sich hier daher nicht gegen seine Familie aus. Im Gegenteil: Er erweitert seine Familie um all jene, die ihm auf seinem Weg nachfolgen. Die Familie ist ein Bild unseres Vaters, ein Bild allumfassender Gemeinschaft in und mit Gott; dies betrifft sowohl die Familie im Kleinen als auch im Großen. Wir alle sind Geschwister und bilden daher eine Familie: Die Familie der Menschheit. Getragen wird jedes Familienleben von der Liebe zueinander – dies gilt auch im großen Maßstab. Beschränken wir daher unser geschwisterliches Denken nicht nur auf unsere engsten Angehörigen. Wir alle haben einen gemeinsamen Vater: Gott. Behandelst du alle deine Nächsten als Schwester und Bruder?