undefined. undefined NaN · Sonntag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 16,1-13
Die Rede ist von einem reichen Mann, der gehört hat, dass sein Unternehmen von einem korrupten Verwalter verwaltet wird. Durchschaut von seinem Herrn, erhebt sich für den Verwalter die Frage, wie er auf die für ihn dramatische Situation reagieren soll. Im Bewusstsein der eigenen Unfähigkeit zu schwerer Arbeit, verbündet er sich mit den Schuldnern seines Herrn. Er stiftet sie zur gemeinsamen Korruption an, um für die Zeit nach seiner Entlassung „Freunde“ zu haben, die ihm in seiner zu erwartenden Notlage weiterhelfen würden. Jesus sagt dazu: „Die Kinder dieser Welt sind im Umgang mit ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichts“. Wen meint Jesus mit den „Kindern dieser Welt“? Wir alle sind Kinder Gottes, aber viele von uns haben sich für einen anderen Weg entschieden: Den Weg der Welt, der Macht, des Geldes, des Eigensinns und der Selbstdarstellung. Unterstützt werden sie dabei vom Antichristen. Er möchte uns abwerben und zu seinen Kindern machen. Bei vielen ist ihm das schon bestens gelungen. Denjenigen, die sich der Stimme des Antichristen verschrieben haben, scheint es auch auf dieser Welt besser zu gehen als jenen, die auf den Spuren des Lichtes wandeln. Auf Dauer gesehen, werden aber die Kinder des Lichtes gewinnen, denn der Antichrist verspricht viel, hält aber nichts. Seine Gewinne sind stets von kurzer Dauer, auf lange Sicht führen sie in den Abgrund. Versuche daher stets im Licht zu bleiben, begib dich nicht auf dunkle Wege, denn dort, wohin diese führen, wirst du nicht dein Heil finden. Und gib jenen Menschen hilfreich deine Hand, die am besten Weg sind, in die Dunkelheit abzugleiten. Rette sie vor einem ungewissen Schicksal und führe sie ins Licht zurück, denn unser aller Zukunft liegt ausschließlich im Licht.