undefined. undefined NaN · Donnerstag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 7,36-50
Die heutige Perikope kann man zurecht als das Evangelium der Liebe bezeichnen. Im Mittelpunkt steht dabei die Salbung Jesu durch Maria (siehe auch Joh 12,1-8), eine außergewöhnliche, eigentlich skandalöse Geste in den Augen des Gastgebers, eines Pharisäers. Doch ist diese Geste nicht skandalös. Sie ist ein Ausdruck der Liebe und eine symbolhafte Vorwegnahme der Salbung Jesu nach seinem Tod. Sie ist eine Aktion gegen den Tod, denn die Liebe ist der radikale Gegensatz zum Tod. Die Liebe möchte Ewigkeit, sie ist die Ewigkeit, denn Gott ist die Liebe. Und Gottes Liebe auf Erden hat sogar einen Namen: Jesus Christus. Die Liebe Gottes offenbart sich in ihm. Liebst du, dann bist du in Jesus und er ist in dir. Daher überprüfe regelmäßig die Liebe in dir. Die Liebe ist, da sie göttlichen Ursprungs ist, die stärkste Kraft im Leben. Die Liebe kann daher alles Böse zum Guten wenden. Die Liebe ist es, die uns alle verbindet. Die Liebe ist das stärkste Fundament, die Liebe ist zeitlos, sie vergeht nicht. Wer die Liebe wählt, bekommt ein zeitloses Geschenk: das ewige Leben. Wer sich von der Liebe abwendet, handelt unmenschlich, selbstzerstörerisch und egoistisch. Isolation wird sein Schicksal sein. Sein einziger Freund wird einmal der Antichrist sein, der Böse, der alles Verschlingende, das Gegenbild zur Liebe.