undefined. undefined NaN · Mittwoch
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 7,31-35
Jesus zieht im heutigen Abschnitt des Lukasevangeliums Bilanz. Viele folgten Johannes und ließen sich von ihm taufen. Als Bußprediger rief er den notwendigen Abschied vom alten und ausschweifenden Leben aus, denn nur auf diese Weise wäre eine Begegnung mit Gott möglich. Auf der anderen Seite erleben wir Jesus Christus. Er lädt uns zum gemeinsamen Essen und Trinken sowie zur Freude am Leben ein. Doch dies stört die Menschen. Sie nennen ihn einen Fresser und Säufer sowie einen Freund der Zöllner und Sünder. Jesus benimmt sich menschlich und gibt sich auch mit jenen ab, die seine Hilfe benötigen. Jesu Tun, sein Tun als das fleischgewordene Wort Gottes, kann nicht irren. In ihm steckt göttliche Weisheit. Viele wollten das damals nicht erkennen und auch heute ist es noch so. Seine Auferstehung müsste doch allen Menschen die Augen geöffnet haben. Aber viele verschließen sich vor der göttlichen Weisheit: Nichts hören, nichts sehen! Recht bekommt Jesus hingegen durch alle, die hören und sehen, denn sie gehen als Zeugen durch diese Welt, als Zeugen der Nächstenliebe und der Liebe zu Gott. Bist du ein Zeuge Jesu? Wie sieht es tief in deinem Herzen aus? Was glaubst du? Kannst du glauben, ohne dich mit der Schrift, dem Wort Gottes und all seinen Glaubenszeugen, den Heiligen, schon beschäftigt zu haben?