undefined. undefined NaN · Mittwoch
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Lk 6,20-26
In der heutigen Perikope hören wir die Seligpreisungen der Feldpredigt nach Lukas. Was bedeuten in dieser die vier Rufe Jesu: Selig ihr Armen.... Selig, die ihr jetzt hungert…. Selig die ihr jetzt weint…. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen… Nun, man muss verstehen lernen, dass diese Welt mit all ihren materiellen Angeboten und Freuden nicht das Eigentliche ist, was unser Leben ausmacht. Es gibt darüber hinaus etwas viel Wertvolleres, welches alles, was das irdischen Leben an Positivem und Negativem beinhaltet, weit übertrifft. Die Armen, Hungernden, Trauernden und diejenigen, die gehasst werden, sind jedoch nicht selig, weil ihr Zustand etwas Begehrenswertes wäre, sondern weil sie leichter erkennen, dass es mehr gibt als diese Welt. Lebst du in dieser Armut der Seligpreisungen? Wenn du in ihnen lebst, hast du dich schon Gott überantwortet, der dich in deiner Situation unterstützt, beschützt und fördert. Mit seiner Hilfe gelangst du zur inneren Zufriedenheit und geistlicher Freude, auch wenn das Leben es nicht immer gut mit dir meint. Darum: Strebe stets nach Seligkeit, hebe dich heraus aus dem irdisch- materiellen Lebensnetz, hinein in den Plan Gottes für uns Menschen. Wähle das Leben, wertschätze das Leben, auch das Leben der anderen und hab kreativen Mut in der Bewältigung deiner Probleme.