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Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 6,1-5

Evangelium — Lk 6,1-5

Gott hat uns erschaffen und einen Bund mit uns geschlossen, damit wir eine Freundschaft mit ihm eingehen. Gott möchte unser Freund sein. Deshalb ist auch Jesus Christus, sein Sohn, sein Wort, Mensch geworden, um uns Gottes Freundschaft zu bringen und erfahren zu lassen. Von Jesus sind wir durch und durch angenommen und geliebt. Während wir uns selbst und auch andere schnell verurteilen, verurteilt uns Jesus nie. Lassen wir uns auf diese Freundschaft ein. Der Sonntag als der erste Tag der Woche wird, wenn wir uns an ihm in die Nähe des Herrn begeben und mit ihm Mahl feiern, zum Ausdruck unserer Freundschaft zu Gott, denn an diesem Tag wurde Jesus vor 2 000 Jahren von Gott auferweckt, für uns und unser Heil. Im Judentum ist der Samstag der Tag, der Gott vorbehalten ist. Bei uns Christen ist der Sonntag der Tag des Herrn, der Tag seiner Auferstehung, der Tag der Familie, der Tag der Gemeinschaft. Dieser Tag sollte uns als Feiertag heilig bleiben, ist doch der Sonntag seit dem Jahr 321 n. Chr. ein verpflichtender Feiertag. Wollen wir diese christliche Tradition ablegen? Ginge es nach irdisch-wirtschaftlichen Wertvorstellungen, sollte auch am Sonntag für alle die Möglichkeit bestehen, Geld zu verdienen und Geschäfte zu machen. Aber schon bei der Tempelreinigung hat Jesus gewarnt: Macht aus dem Heiligtum keine Räuberhöhle. Für uns heute: Macht aus dem Tag des Herrn keinen Tag des Mammons.