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Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Lk 4,38-44

Evangelium — Lk 4,38-44

Zu Jesu Grundhaltung gehört sein messianisches Bewusstsein, dass er gegen satanische Mächte zu kämpfen hat. Er weiß, dass er nicht nur die eine Wahrheit zu lehren, einen Weg zu weisen und einen Bezug auf Gott zu knüpfen hat, sondern gesandt ist, Mächte zu brechen, die dem, was Gott möchte, entgegenstehen. Für ihn gibt es nicht nur den Hang zum Bösen, der in der Freiheit des Menschen begründet ist, sondern auch diese dunkle Macht als Realität, die grundsätzlich das Böse, das Gegenteil von Gott möchte und versucht, alle Menschen in dieses hineinzuziehen, denn es will Gott diese Schöpfung aus der Hand nehmen. Jesus Christus hat als Gottes Sohn umfassende Macht über Dämonen. Er kann das Böse austreiben und das Gute im Menschen zum Blühen bringen. Voraussetzung dafür ist jedoch eine im menschlichen Herzen fest verankerte Liebe zum Herrn. Hast du diese, dann hast du Jesu wahres Wesen erkannt. Auch die Dämonen erkennen den Herrn. Doch nicht aus Liebe zu ihm, sondern als ihren Feind, der sie vernichten möchte. Und so gibt es auch viele Menschen, die die Wahrheit über den Herrn nicht akzeptieren wollen, im Leben eigene Wege gehen und so tun, als würde es Gott nicht geben. Diese Menschen unterliegen in Wahrheit der Macht der Dämonen, denn diese sind es, die uns von Gott wegführen möchten. Sie wollen nicht, dass wir Gottes Gebote halten, sondern die Gebote des Bösen, wie Hass, Streitsucht, Trunksucht und die Gier nach Macht. Lernen wir auf unserem Lebensweg die Unterscheidung der Geister, der Guten von den Bösen. Nur so kommen wir unserem Ziel täglich näher.