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Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Mt 25,14-30

Evangelium — Mt 25,14-30

Das heutige Gleichnis beleuchtet mit seinem inhaltlichen Ablauf den Anfang, die Mitte und das Ende unseres Lebens. Es beginnt mit einem großen Vermögen: Der Herr behält seine Reichtümer nicht für sich selbst, sondern gibt sie den Dienern, dem einen gibt er fünf, dem anderen zwei und wieder einem anderen ein Talent. Die ersten beiden Diener machen etwas aus ihren Talenten und vermehren diese. Der dritte Diener nutzt sein Talent nicht, sondern vergräbt es in der Erde. Er will nichts riskieren, er vergräbt seine Fähigkeiten und gibt diese zuletzt sogar seinem Herrn zurück. Gott hat jedem von uns Talente in die Wiege gelegt. Auch du hast ein Talent von ihm erhalten. Was machst du aus diesem? Nutzt du es nur für dich selbst, für deinen Wohlstand und Wohlbefinden oder kennst du auch höhere Ziele? Bist du lahm und träge, lebst nur mehr in den Tag hinein, oder lebst du für den Tag, für das Leben dieses Tages, für diejenigen, an denen das Leben vorbeizugehen scheint? Menschen, die ihr Talent nicht für das Leben nutzen, erkennst du an ihrer Unzufriedenheit. Meist sind sie auf der Suche, obwohl das was sie suchen sich leicht erkennbar direkt vor ihren Augen und Ohren abspielt und ergreifen sowie begreifen lässt. Sie gestehen sich selbst nicht ein, auf der Suche zu sein und verschließen ihre Augen, Ohren und das Herz vor der Realität. Solche Menschen kannst du nur mit deinem Beispiel der Nachfolge wachrütteln. Zeige ihnen diesen Weg und die Schönheit dieses Weges. Vielleicht hören sie auf deinen Rat und können noch gerettet werden.