undefined. undefined NaN · Freitag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Mk 6,17-29

Evangelium — Mk 6,17-29

Das Ende des Markusevangeliums schildert uns, vor der Auffahrt Jesu zur Rechten des Vaters, die letzte Begegnung des Auferstandenen mit den Jüngern. Die Himmelfahrt vollendet die Sendung Jesu und er ist der erste Mensch, der in den Himmel kommt, denn Jesus ist Mensch, wahrer Mensch und er ist Gott, wahrer Gott. Gott selbst hat für ihn diesen Platz zu seiner Rechten freigehalten. Im Orient steht dieser Platz für die Kraft der Macht. Bei Jesus bedeutet dieser Ehrenplatz die Innehabung der Allmacht Gottes. Er ist nach seiner Himmelfahrt bei Gott und er ist Gott im Sinne der Trinität. Als Rechte des Vaters hält er für uns, für welche er das Werk der Erlösung vollbracht hat, einen Platz innerhalb der Gemeinschaft mit Gott frei. Er ist somit unser Retter, denn aus der eigenen Schuld kann sich niemand selbst erlösen; erlösen und freisprechen kann nur Gott. Glaubst du an die Erlösung durch Jesus? Bei Gott hat Jesus den rechten Platz. Hat er auch in deinem Herzen den rechten – den richtigen Platz? Wir alle schulden ihm diesen Platz in uns, gib ihm diesen Platz, falls er ihn noch nicht hat. Und glaub nicht, dass Jesus die Menschheit, uns, jeden einzelnen von uns, mit seiner Himmelfahrt verlassen hat. Er blieb damals bei seinen Jüngern, verbunden durch den Heiligen Geist, den er ihnen nach seiner Himmelfahrt gesendet hat und der ebenfalls, bis zum heutigen Tag, bei unserer Taufe und Firmung, in unsere Herzen einzieht.