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Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Mt 19,13-15

Evangelium — Mt 19,13-15

Auf dem Weg nach Jerusalem bringt man Kinder zu Jesus, damit er ihnen seine Hände auflege und für sie bete. Kinder galten in der damaligen Zeit als Segen und Reichtum, doch die Jünger wollten sie von Jesus fernhalten. Jesus setzt sich aber stets für die „Kleinen“ ein, egal ob es sich dabei um einfache Menschen handelt oder solche, die noch nicht das Erwachsenenalter erreicht haben. Vor Gott zählen Kleinheit, Einfachheit und spontaner und ehrlicher Glaube mehr als fehlgeleiteter Glaube, verbunden mit Vorliebe zur Selbstdarstellung und Selbstüberschätzung. Darum sollen wir niemanden daran hindern, zu Jesus zu kommen, denn jeder, der zu ihm kommt, wird Anteil am Himmelreich erhalten. Und halten wir niemand davon ab, sich zum Glauben zu bekennen. Im Gegenteil, nehmen wir uns ein Beispiel an jenen, die sich nicht scheuen, vor den Augen anderer, ihren Weg zu Gott zu gehen. Wer seinen Weg zu Gott findet, wird gerettet werden. Gehst du deinen Weg zu Gott so, dass andere das erkennen? Oder schämst du dich dafür, Gott als deinen Vater anzuerkennen? Wenn du dich deines Glaubens schämst, könnte es sein, dass sich Gott eines Tages auch für dich schämt und leugnet, dass du sein Sohn oder seine Tochter bist. Bei wem wirst du dann Zuflucht finden? Hoffentlich nicht beim Antichristen, der auch dein Vater sein möchte, aber nur mit dem Wunsch, dich zu verschlingen. Hüte dich vor ihm, denn bei ihm bist du rettungslos verloren. Komm zu Jesus, denn nur bei ihm erhältst du das Heil.