undefined. undefined NaN · Freitag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Mt 16,24-28

Evangelium — Mt 16,24-28

Auf dem Weg durch Galiläa beginnt Jesus seine Jünger auf seinen Leidensweg vorzubereiten. Gleichzeitig wies er auf die Notwendigkeit, auf dem Weg der Nachfolge neben seinem Kreuz, auch das eigene Kreuz an- und aufzunehmen. Verbunden mit jedem Kreuz sind Schande und Leid, wobei das Leid an sich nicht heilig ist, sondern nur das Leiden derer, die zu Gott gehören und dies in ihrem Leben erkennbar für alle, durch wahre Nachfolge ausdrücken. Doch Christentum bedeutet nicht Lust am Leiden, Freude am Nein zum Leben, sondern das Mitgehen im Leid mit Christus und dem Nächsten. Wonach strebst du in deinem Leben, was ist dein Plan? Wenn du dein Leben im Eigenentwurf ohne Gott planst, wird sich bald die Selbstsucht bei dir einbringen. Durch sie wirst du gefesselt, aufgehalten und auf einen falschen Weg geführt, der dich immer weiter von Gott wegführt. Darum: Gehe deinen Weg immer mit Gott, suche die wahren Werte. Lerne, dich vor ungestümen Begierden deiner Seele zu schützen und hinterfrage alles, was dir angeboten wird. Unterliege nicht den irdischen Verführungskünsten und gib dem Antichristen keinen Raum in dir. Halte diesen Raum frei für Gott und er wird dich mit dem Heiligen Geist erfüllen. Wenn du dich mit wenigem begnügst, wirst du einen großen inneren Reichtum erfahren. Verlierst du deine Seele auf dieser Welt, kannst du sie nicht mitnehmen in das Reich Gottes, denn du bist deine Seele.