undefined. undefined NaN · Donnerstag
Auf den Punkt.
Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.
Evangelium — Mt 16,13-23
Seid ihr schon einmal nahe der Grabstätte des großen Heiligen Petrus gestanden, in der Nekropole unter dem Petersdom? Dort kann einen dieses Unglaubliche, Unfassbare, dass dieser Mensch den Herrn mit eigenen Augen gesehen und mit eigenen Ohren gehört hat, mit ihm gegangen und dann sein Werk fortgesetzt hat, tiefgehend ergreifen. Vergessen wir dabei jedoch nicht, dass dieser Petrus auch nur ein Mensch war. Ein besonderer zwar, dessen Name niemals mehr aus den Geschichtsbüchern gestrichen wird, der aber auch seine Fehler hatte. Dreimal verleugnete er den Herrn. Er war nicht perfekt und so spendet er uns bis heute Trost, wenn wir meinen, perfekt sein zu müssen, dies aber nicht und nie zustande bringen. Im heutigen Evangelium zeigt Petrus mit seiner Antwort auf die o.a. Frage, dass er Jesus verstanden hat. Verstehen wir Jesu wahre Identität und seine Bedeutung für uns? In ihm redet der Himmel zur Erde, er ist der Mittler zwischen uns Menschen und dem Gott der Offenbarung. Nur durch den Mittler führt der Weg vom Menschen zu Gott und von Gott zu uns Menschen. Jesu Bedeutung zeigt sich für uns auch in seiner göttlichen Selbstlosigkeit; er lebt nicht für sich, sondern: Für dich, für uns! Darin ist auch unser Auftrag auf der zwischenmenschlichen Ebene begründet. Jeder der meint Jesus zu verstehen, muss sich daher aus seinem innersten Wesen heraus zu seinem Wort und Tun bekennen und sein Leben dementsprechend ändern.