undefined. undefined NaN · Mittwoch

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Mt 17,1-9

Evangelium — Mt 17,1-9

Jesus steigt mit drei Jüngern auf den Berg Tabor. Dort ereignet sich etwas Einzigartiges: Jesus wird vor ihren Augen verwandelt, sein Gesicht leuchtet wie die Sonne, und seine Kleider werden blendend weiß wie das Licht. Zwei Männer erscheinen, Mose und Elija, und reden mit Jesus, bis eine Stimme aus dem Himmel erschallt: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; auf ihn sollt ihr hören“ (Mt 17,5). Drei Botschaften finden sich in diesem Geschehen: Jesus und das Alte Testament gehören zusammen; er ist tatsächlich der geliebte Sohn des Vaters; und in der Verklärung Jesu erleben wir jenes wunderbare Geschehen, das eines Tages an uns allen vollzogen wird: Sein irdischer Körper wird von seinem wahren Wesen überstrahlt. Die Wahrheit lässt seine sterbliche Hülle verblassen und verwandelt das Vergängliche in eine wunderbare unvergängliche Daseinsform, rein wie das Licht. In der Eigenschaft seines sichtbaren göttlichen Wesens kann Jesus mit den beiden längst Verstorbenen, Moses und Elija, kommunizieren. Ein dramatisches Geschehen von welchem Petrus so verwirrt wird, dass er nicht weiß, was er sagen soll. Allerdings möchte uns Jesus durch sein wahres Wesen nicht einschüchtern. Wir dürfen uns immer vertrauensvoll an ihn wenden und seine Hilfe erwarten. Notwendig dafür ist allerdings dein Glaube. Wie groß ist dein Glaube? Wahrer Glaube kann nie groß genug sein, Wachstum im Glauben ist eine Lebensaufgabe, welche du nie als beendet einstufen darfst. Was unternimmst du, um das Wachstum im Glauben zu fördern?