undefined. undefined NaN · Dienstag

Auf den Punkt.

Kurzauslegung zur Tageslesung und zum Tagesevangelium — mit Diakon Peter Scheuchel aus der Wallfahrtskirche Mariabrunn.

Evangelium · Mt 14,22-36

Evangelium — Mt 14,22-36

Nach der Brotvermehrung steigt Jesus auf einen Berg, um zu beten. Später, mitten in der Nacht, steigt er hinab und schreitet über das vom Sturm aufgewühlte Wasser des Sees zu den Seinen, während sich die Jünger ängstlich im Kampf gegen die Wogen abmühen. Nachdem sich ihnen Jesus zu erkennen gab – die Jünger vermuteten in ihm ein Gespenst zu sehen – verlässt Petrus voll Vertrauen in den Herrn das Boot und schreitet über das Wasser, Jesus entgegen. Doch sein Vertrauen ist nicht von Dauer und deshalb drohen die Fluten ihn rasch zu verschlingen, bis Jesus ihm seine Hand reicht und rettet. Fehlendes Vertrauen auf die rettende Hand des Herrn lässt auch uns oft im Leben straucheln. Unser Boot des Lebens wird nicht selten von Wellen hin- und her geworfen und von Stürmen gebeutelt. Die Stürme des Lebens scheinen häufig unsere einzigen Probleme zu sein. Aber das Problem ist nicht der Sturm des Augenblicks, sondern wie man durch das Leben navigiert. Das Geheimnis guter Navigation besteht darin, Jesus an Bord einzuladen. Das Steuerrad des Lebens muss ihm übergeben werden, damit er den Kurs bestimmen kann. Denn nur er spendet Hoffnung im Leid und befreit uns, mit Hilfe des Vertrauens, von Angst. Habt ihr Jesus schon in das Boot eures Lebens eingeladen? Traut ihr ihm zu, alle eure misslichen Lagen zu meistern oder meint ihr, alles im Leben allein zu schaffen? Vergessen wir nie: Wir brauchen die ausgestreckte Hand des Herrn, damit sie uns aus unserer Not und aus dem Bösen herauszieht.